Gedanken und dieses & jenes

Alternativen zu Rambus

Gedanken und dieses & jenes

Beitragvon johannes » 02.02.2015, 22:27

@ all

Für alle Antizykliker unter Euch :


Billiges Öl : Die Fracker aus Texas sind zäh

Am Ölmarkt tobt ein harter Preiskampf. Saudi-Arabien will neue Wettbewerber hinausdrängen. Doch die Förderer aus Amerika haben gute Aussichten.
17.01.2015, von Winand von Petersdorff, Washington


Die Ölpreise fallen und fallen. Seit Juni haben sich die maßgeblichen Sorten Brent und West Texas Intermediate um knapp 60 Prozent verbilligt auf rund 45 Dollar. Der Preisrutsch bringt Produzenten und ihre Helfer auf der ganzen Welt in Bedrängnis. Die Entwicklung begann im Sommer 2014, als zum ersten Mal seit einigen Jahren Spekulationen auftauchten, dass mehr Rohöl auf die Märkte drängt als abfließt. Krisenregionen wie Libyen und der Irak hatten mehr gefördert als erwartet, die chinesische Volkswirtschaft bestellte gleichzeitig weniger als kalkuliert.

Doch der wichtigste Grund für das Überangebot ist das überraschende Comeback der amerikanischen Ölindustrie. Unternehmen aus den Vereinigten Staaten und Kanada haben die Fertigkeit erworben, den Rohstoff mit unkonventionellen Methoden aus der Erde zu bergen und die Märkte zu fluten. Sie leiteten damit eine neue Ära des Öls ein. Amerika steigt gerade zum größten Ölproduzenten der Welt auf, ihre wichtigsten Lieferanten müssen sich neue Kunden suchen.

Vor allem die Ölfracker aus Texas, North Dakota und Mississippi verzeichnen Monat für Monat neue Förderrekorde. Seit der historischen Opec-Sitzung vom 27. November ist auch klar, dass der immer noch wichtigste Produzent der Welt, Saudi-Arabien, seine Rolle als Preisregulator am Ölmarkt eingebüßt hat. Das arabische Land weigert sich, die eigene Förderung zu drosseln, um die Preise zu stabilisieren. Die Saudis haben schlechte Erfahrungen in den achtziger und neunziger Jahren gemacht, als sie ihre Förderung drosselten und andere Staaten in die Bresche sprangen. Deshalb kämpfen die Araber heute um ihre Marktanteile. Mit der Tolerierung der neuen Niedrigpreise erhoffen sie, Amerikas Ölfracker zu entmutigen. Die Araber testen die Schmerzgrenze der amerikanischen Ölindustrie. Denn ihre eigenen Vorkommen sind gemessen an den Produktionskosten die billigsten der Welt.

Auf den ersten Blick scheint die Opec-Strategie erfolgversprechend. Die meisten amerikanischen Unternehmen haben schon ihre Investitionsbudgets beschnitten: Sie haben erstmals seit Monaten weniger Bohrtürme in Betrieb, meldet der Öldienstleister Baker & Hughes, vor allem in den großen Fördergebieten Texas und North Dakota. Deren Bohrturmstatistik ist ein wichtiger Frühindikator für den Markt, rückläufige Zahlen deuten auf Probleme der Ölförderer hin.

Auch das Fracking hat sich verbilligt

Opfer der veränderten Investitionspolitik sind zunächst die Öldienstleister, die für die Förderer die Bohranlagen bereitstellen und zum Teil auch betreiben. Experten erwarten hier erste Entlassungen. An zweiter Stelle kommen jene Vorkommen, deren Ausbeutung als besonders teuer gilt. In Kanada hat Royal Dutch Shell vor wenigen Tagen mitgeteilt, man trenne sich von bis zu 10 Prozent der 3000 Beschäftigten, die dort Ölsände fördern.

Der konventionellen Logik folgend, müssten nun bald die ersten, häufig mit hohen Schulden belasteten Ölfirmen aufgeben. Doch die Fracker zeigen sich zäher als von Experten wie etwa Goldman Sachs erwartet und von den Saudis erhofft. Die Investmentbank senkte ihre Preisprognose für die ersten sechs Monate des neuen Jahres auf 39 Euro von zuvor 75 Euro je Fass (159 Liter) - eine spektakuläre Korrektur. Gleichzeitig sagten die Goldmann-Sachs-Analysten, erst von diesem Preisniveau an verkleinere sich das amerikanische Angebot. Erst dann würden Vorkommen aufgegeben, und Ölfirmen flögen aus dem Markt. Die Remedur folgt einem neuen Deutungsmuster der amerikanischen Ölförderung und vor allem des Fracking selbst. Diese Methode, bei der Flüssigkeit in Gesteinsschichten gepresst wird, gilt eigentlich als teuer im Vergleich zur klassischen Förderung, bei der man senkrecht in die Tiefe bohrt und das Öl quasi von selbst heraussprudelt.

Die neue Deutung hat der Ölexperte Philip Verleger, ein ehemaliger Präsidentenberater, Ende des vergangenen Jahres ins Gespräch gebracht: Fracking gleiche zunehmend der industriellen Produktion, die vor allem durch beständig sinkende Stückkosten charakterisiert wird. Verleger vergleicht das Fracking mit der Computerproduktion, die sich in den vergangenen Jahrzehnten dramatisch verbilligt hat. Diese Vorstellung hat bedeutende Implikationen. Sie bricht nämlich mit der Logik, dass Ölförderung zwangsläufig immer teurer werden muss, weil die noch nicht ausgebeuteten oder erschlossenen Vorkommen immer schwieriger auszubeuten sind.

Die Vorstellung von einer industriellen Ölförderung, die die Kosten je gefördertes Fass senkt, scheint nicht unrealistisch. Die amerikanischen Förderer von Schiefergas konnten ihre Produktion ausweiten, obwohl die Gaspreise einbrachen. Texanische Ölförderer vermelden bedeutende Fortschritte bei der Erschließung neuer Quellen. Erste Unternehmen testen das sogenannte „Downspacing“. Dabei werden neue Anlagen nahe der bereits produzierenden errichtet. Das hatte die Ölindustrie bei der Ausbeutung konventioneller Vorkommen vermieden, weil sie eine Kannibalisierung fürchtete, indem die neuen Anlagen den alten das Öl quasi abgraben. Beim Fracking, bei der das Material wie aus einem Schwamm aus dem Gestein herausgepresst wird, scheinen sich nebeneinander liegende Anlagen weniger ins Gehege zu kommen.

Die Geduld der Araber wird auf eine harte Probe gestellt

Angesichts dieser neuen Möglichkeiten senken die Beobachter die Preisgrenzen, von denen an die Fracker aus dem Markt fliegen, beständig: 90 Dollar, 80 Dollar, 70 Dollar, inzwischen ist man bei 40 Dollar. Die Geduld der Araber wird somit auf eine harte Probe gestellt.

Und damit noch nicht genug. Die Zähigkeit der Fracker hat womöglich noch eine weitere Ursache: Viele der größeren Firmen haben sich mit Finanzderivaten gegen Preisstürze versichert. Oft ist das eine Auflage von Geldgebern, die ihre Kredite absichern wollen gegen den Preisverfall.

Nach eigenen Angaben haben Ölunternehmen wie EOG Resources, Devon Energy und andere zumindest einen Teil ihrer Produktion zu Preisen von 90 Dollar versichert. Einige, wie der durch seine Milliarden-Scheidung bekannt gewordene Ölmilliardär Harold Hamm haben ihre Finanzderivate zur Absicherung von Preisen zu Geld gemacht. Seine Firma Continental Resources nahm dafür Anfang November 433 Millionen Dollar ein. Doch ob die Rechnung aufgegangen ist, ist unklar: Der Ölpreis sank danach noch einmal um knapp 40 Dollar. Es könnte aber auch sein, dass sich Hamm damals mit neuen Absicherungen eingedeckt hat, wird im Markt spekuliert.

„Die Opec sollte nicht erwarten, dass der niedrige Ölpreis im ersten Halbjahr irgendeinen Einfluss auf das Produktionswachstum in den Vereinigten Staaten hat“, sagt Ed Morse, Chefanalyst der Citibank, die entsprechende Absicherungsgeschäfte anbietet.

Die arabischen Ölproduzenten scheinen sich mit der neuen Realität abzufinden. Prinz Alwaleed bin Talal, saudischer Investor, Milliardär und Mitglied der Königsfamilie, sagte jüngst in einem Interview, ein Preis von 100 Dollar je Fass werde wohl nie mehr erreicht werden. Dieser Preis sei ohnehin künstlich hoch gewesen. Die Saudis richten sich darauf ein, dass die neuen Ölprinzen aus Amerika nicht so schnell verschwinden.

Quelle: F.A.Z.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/b ... ageIndex_2


Der Artikel läßt mich einfach nicht mehr los.
Besonders interessant in dem Zusammenhang erscheinen mir die (amerikanischen) Pipelinebetreiber & die (amerikanischen) Raffineriebetreiber mit jeweiligen Dividendenrenditen zwischen ca. 5% - 10%.
Sie müssen sie halt nur weiter zahlen. (?)
Mit dem Timing muß man mal schauen.
Wenn Du, geneigter Leser, etwas Interessantes zum Thema finden solltest bzw. eine interessante Meinung hierzu hast, laß Dich nicht zweimal bitten, es bzw. sie mit uns allen zu teilen.
Bekanntlich wäscht eine Hand die andere. :wink:


johannes

P.S. : Das Interview mit Daniel Yergin, "Die Ölindustrie steht unter Schock", im Handelsblatt vom 23.1.2015 ist auch lesenswert.
johannes
 
Beiträge: 287
Registriert: 18.03.2013, 16:40

Re: Gedanken und dieses & jenes

Beitragvon lucky » 03.02.2015, 00:37

In diesem Zusammenhang eine sehr schlüssige Theorie, dass Erdöl gar kein fossiler Brennstoff (also biotisch durch Pflanzen und Kleinstlebewesen entstanden) ist, sondern abiotisch durch sehr hohe Drucke in der Erdkruste entsteht.

Die wichtigsten Argumente für abiotisches Öl sind:

- Erdöl wird aus sehr grossen Tiefen von bis zu 13 Kilometer gefördert. Das widerspricht völlig der fossilen Herkunft, denn die Lebewesen aus dem Meer sind niemals dort hingelangt und der hohe Druck und die Temperatur in dieser Tiefe hätten alles organische Material zerstört. Nur eine abiotische Entstehung des Erdöls kann man damit erklären.

- Erdölquellen die schon längst seit den 70ger Jahren erschöpft sein müssten, füllen sich wieder von selbst auf. Eine Entstehung von fossilen Erdöl, welche nur einmal vor 500 Millionen Jahren stattfand, kann dieses Phänomen nicht erklären. Die abiotische Entstehung schon, denn dort wird das Öl ständig produziert.

- Die Menge an geförderten Öl in den letzten 100 Jahren übersteigt die Menge an Öl welches durch Biomasse hätte entstehen können. So viele pflanzliche und tierische Stoffe hat es niemals zu gleichem Zeitpunkt gegeben, die sich in Öl verwandelt haben. Nur ein Prozess zur Herstellung von Hydrokarbone im Erdinneren kann diese gigantische Menge liefern.

- Wenn man sich die grossen Erdölvorkommen auf der Welt anschaut, dann fällt auf, dass diese dort vorkommen, wo Erdplatten zusammenstossen oder sich verschieben. In diesen Gebieten gibt es reichlich Erdspalten, ein Indiz, das Öl stammt aus dem Erdinneren und wandert über die Öffnungen langsam zur Oberfläche.

- In Labors wurden Bedingungen hergestellt, wie sie tief unter der Erde herrschen. Dabei konnten Kohlenwasserstoffe wie Methan, Ethan und Propan produziert werden. Diese Experimente beweisen, dass sich Kohlenwasserstoffe innerhalb der Erde im Verlauf simpler anorganischer Reaktionen bilden können - und nicht nur in der Verwesung abgestorbener Organismen, wie dies allgemein angenommen wird.

- Öl kann gar nicht 500 Millionen Jahre alt und so lange im Boden „frisch“ geblieben sein, bis wir es jetzt ans Tageslicht fördern. Die langen Molekülketten der Kohlenwasserstoffe wären schon längst zerfallen. Das Öl das wir benutzen ist jung, sonst hätte es sich schon längst verflüchtigt. Diese Tatsache ist ein völliger Widerspruch zur fossilen Entstehung des Öl, bestätigt aber die Theorie des abiotischen Öl.

http://alles-schallundrauch.blogspot.co ... z3QdLyH7I6
Benutzeravatar
lucky
Administrator
 
Beiträge: 1606
Registriert: 14.12.2007, 16:01
Wohnort: Cali, Colombia

Re: Gedanken und dieses & jenes

Beitragvon johannes » 07.02.2015, 18:35

@ all

Freitag, 06. Februar 2015

Weniger für Asien, mehr für USA : Saudis jonglieren mit Ölpreisen

Denn die globalen Märkte sind weiterhin von einem Öl-Überangebot geprägt. So senkt der wichtige Produzent Saudi-Arabien erneut die Preise für Kunden in Asien, um seine Marktanteile zu verteidigen. Bei den USA gehen die Saudis mit den Preisen hoch. ( :wink: :?: )

Saudi-Arabien setzt beim Öl weiter auf den Absatzmarkt Asien. Nach Monaten der allgemeinen Preiskürzungen erhöht das Königreich erstmals wieder den Preis für die Lieferung des Schmierstoffs der Weltwirtschaft in die USA, senkt aber gleichzeitig den Preis für Lieferungen nach Asien.

In einer E-Mail an seine Kunden verkündete der staatliche Ölgigant Saudi Aramco, dass er den Preis für März-Lieferungen von Leichtöl der Sorte WTI in die USA um 0,15 US-Dollar je Barrel erhöhen werde. In den letzten drei Monaten hatte Aramco Preissenkungen für den US-Markt angekündigt. Gleichzeitig senkte das staatliche Unternehmen den Preis für Lieferungen nach Asien um weitere 0,90 Dollar je Fass.

Im November hatte Saudi-Arabien die weltweiten Rohstoffmärkte damit überrascht, die Preise für die USA zu kürzen, um seinen Marktanteil gegen den Boom des billigen in den USA produzierten Schiefergases zu schützen. In der Vergangenheit hatte Saudi-Arabien stets mit Förderkürzungen auf Preissenkungen an den internationalen Rohstoffmärkten reagiert, dieses Mal setzte das Königreich mit seiner Preissenkung einen weltweiten Absturz der Ölpreise in Gang.

Preissenkung wegen Wettbewerbssituation

Seither hat sich der Preis für Rohöl am Weltmarkt zeitweise mehr als halbiert, nachdem auch die von Saudi-Arabien dominierte Organisation Erdöl exportierender Länder im November beschlossen hatte, die Fördermengen trotz des sich abzeichnenden Preisverfalls unverändert zu belassen.

Die Preissenkung für Asien ist der Wettbewerbssituation vor Ort geschuldet. In Asien muss sich Saudi-Arabien dem Wettbewerb mit mehreren anderen Opec-Staaten stellen, die nach dem Schiefergasboom in den USA vom dortigen Markt verdrängt wurden und stattdessen lukrative Märkte im Fernen Osten aufsuchen.

Saudi Aramco setzt seine offiziellen Verkaufspreise für Rohöl in Relation zu den jeweiligen regionalen Benchmark-Preisen fest. In der Regel erfolgt diese Preisfestsetzung daher eher mechanisch in Reaktion auf lokale Entwicklungen und hatte in der Vergangenheit meist keinen besonderen Einfluss auf den breiten Markt. In den letzten Monaten wird die Preispolitik der Saudis von Marktbeobachtern allerdings mit Argusaugen beobachtet, weil man hinter den Preisanpassungen Hinweise auf die allgemeine Ölpolitik der Saudis vermutet.

Quelle: n-tv.de , wne/DJ

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Saudis-jo ... 65096.html


johannes
johannes
 
Beiträge: 287
Registriert: 18.03.2013, 16:40

Re: Gedanken und dieses & jenes

Beitragvon johannes » 24.02.2015, 23:36

@ all

Total-Chef erwartet bald wieder steigende Ölpreise
22.02.15

BERLIN (dpa-AFX) - Die Zeit niedriger Ölpreise könnte nach Einschätzung des französischen Konzerns Total schon bald wieder zu Ende sein. "Ich würde sagen, dass sie mindestens bis zum Sommer niedrig bleiben und längerfristig wieder steigen werden", sagte Unternehmenschef Patrick Pouyanné der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montag).

Die Ölfelder würden nach und nach leer gepumpt, so dass die globale Förderung jährlich um drei bis vier Prozent falle. Solange keine neuen Felder erschlossen würden, verknappe sich das Angebot von allein und treibe zwangsläufig die Preise nach oben, zumal es dann noch auf eine steigende Nachfrage aus den Wachstumsländern treffe.

"In der historischen Erfahrung haben wir erlebt, dass die Preise im Allgemeinen nach 18 bis 24 Monaten nach einem Ölpreisschock wieder angestiegen sind", sagte Pouyanné. "Die Preise werden also wieder anziehen. Wann genau? Das weiß ich auch nicht."/bi/DP/edh

https://www.maxblue.de/de/maerkte-aktie ... 0000120271




F.A.Z. Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 30.01.2015, S. 023 / Seitenüberschrift: Unternehmen Ressort:
Wirtschaft : Shell kündigt Sparpaket an


... Am Montag hat bereits Abdallah Salem el-Badri, der Generalsekretär des Opec-Kartells der großen
Ölförderstaaten, gewarnt, der Ölpreis könne durch die drohenden Investitionsausfälle in den
kommenden Jahren bis auf 200 $ nach oben schießen. ...


http://www.genios.de/presse-archiv/arti ... t-an/FR120
(Der Rest des Artikels lohnt sich nur für die Aktionäre von Shell.)


Der "Obermanager" von ENI "bläst" in das selbe (200 $) - Horn. :?:


johannes
johannes
 
Beiträge: 287
Registriert: 18.03.2013, 16:40

Re: Gedanken und dieses & jenes

Beitragvon johannes » 03.03.2015, 21:02

@ all

03.03.2015 17:02

MOBIL-MESSE/Qualcomm: Zeiten der Engpässe im Netz noch lange nicht vorbei

BARCELONA (dpa-AFX) - ... Zu den vielbeachteten Highlights der Messe zählte auch eine neue Chiplösung von Qualcomm, der als Fingerabdrucksensor dient. Der Chip Snapdragon Sense ID erfasst einen Fingerabdruck per Ultraschall dreidimensional und soll dadurch nicht wie bereits existierende Lösungen ausgetrickst werden können. Zudem brauche der Sensor keinen direkten Druck und arbeite auch unter einer Plastik- oder Glasschicht einwandfrei./gri/DP/she

https://www.maxblue.de/de/maerkte-aktie ... 7475251036



johannes
johannes
 
Beiträge: 287
Registriert: 18.03.2013, 16:40

Re: Gedanken und dieses & jenes

Beitragvon johannes » 07.03.2015, 15:42

@ all

Studie: Diamanten werden in fünf Jahren knapp
05.03.15 / 12:10 dpa-AFX

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die wachsende Nachfrage nach Diamanten wird das Angebot des teuren Edelsteins nach einer Studie in wenigen Jahren übersteigen. "Die Diamantenförderung kann die steigende Nachfrage nur bis etwa 2019 befriedigen", berichteten die Managementberatung Bain & Company und das Antwerp World Diamond Centre (AWDC) am Donnerstag in München: "In fünf Jahren werden Diamanten knapp."

Grund sei vor allem die steigende Nachfrage in den USA, wo Bain ein langfristiges Absatzwachstum von bis zu drei Prozent jährlich über die nächsten zehn Jahre prognostiziert. In dem Land habe die Branche 2013 rund ein Drittel ihres weltweiten Umsatzes mit Diamantschmuck erwirtschaftet. Zudem werde sich der Absatz in China dank wachsender Mittelschicht und Urbanisierung bis 2024 voraussichtlich verdoppeln.

Bis dahin wird nach der Prognose gleichzeitig das absehbare Fördervolumen von Rohdiamanten etwa wegen alternder Minen um bis zu zwei Prozent zurückgehen. Schon bis 2019 werde sich die Rohdiamantenproduktion auf rund 163 Millionen Karat belaufen - und damit unter den 177 Millionen Karat von 2005 liegen./hqs/DP/stw

https://www.maxblue.de/de/maerkte-news- ... 425553823&


johannes
johannes
 
Beiträge: 287
Registriert: 18.03.2013, 16:40

Re: Gedanken und dieses & jenes

Beitragvon johannes » 07.03.2015, 16:15

@ all

Marktberichte

Börse Frankfurt-News: "Im Märzen der Bauer die Rösslein einspannt..." (Halver)
06.03.15 / 15:41 dpa-AFX

6. März 2015. MÜNCHEN (Baader Bank). Laut Halver hemmen schlechte Standortbedingungen das Wachstum der Eurozone, nicht fehlende Liquidität.

... er setzt seine Felder und Wiesen in Stand", so heißt es in einem deutschen Volkslied, das eigentlich auch das neue Mottolied für die EZB und ihren "Bauern" Mario Draghi sein könnte. Denn jetzt im März beginnt sein Aufkaufprogramm vor allem von Staatsanleihen. Die Absicht seines Feldversuchs ist klar: Mit einem tropenähnlichen Liquiditätsregen sollen die konjunkturellen Trockengebiete der Eurozone in blühende Landschaften verwandelt werden.

Konkret sollen das viele Geld und die damit gedrückten Zinsen zu erhöhter Kreditvergabe der Banken führen. Klingt auf den ersten Blick gut, aber schwierig ist die technische Umsetzung dieses Gärtnerlateins. Zunächst frage ich mich, ob der EZB überhaupt so viele Staatspapiere angedient werden. In den USA hat es drei Jahre gedauert, bis die Fed Staatspapiere in befriedigendem Ausmaß aufkaufen konnte. Denn wie in den USA müssen auch Eurolands Banken aus aufsichtsrechtlichen Gründen sogenannte "risikolose" Staatspapiere halten. Diese kann man nicht einfach so abgeben wie Regenschirme an der Garderobe.

Die Eurozone hat kein Liquiditäts- und auch kein Zinsproblem, sie hat ein Problem mit "Unkraut"

Überhaupt, warum sollten Banken mit mehr Liquidität mehr Kredite vergeben? Liquidität ist schon heute in Euroland mehr als genug da. Ebenso hat Euroland auch kein Problem mit zu hohen Zinsen. Ginge es nur um Geld und Zinsen, würde die Euro-Wirtschaft längst blühen wie das wachstumsstärkste Schwellenland. Der Wachstumshemmer für Kredite sind aber die wettbewerbsschwachen Standortbedingungen und - damit verbunden - die vielfach vertrockneten Renditeaussichten von Unternehmen und Privathaushalten. Abzulesen sind diese wenig befruchtenden Rahmenbedingungen am im Jahresvergleich immer noch rückläufigen Kreditvolumen in der Eurozone.

Amerika hat die wenig fruchtbaren Konjunktur-Böden mit einer Rückbesinnung auf Industriekultur und Reformbereitschaft gedüngt und dabei kräftig Unkraut gejätet. Die USA haben endlich begriffen, dass in einem volkswirtschaftlich intakten Garten Liquiditäts- und Reformpolitik zusammengehören. Denn nur bei Regen und Sonne sprießt die volkswirtschaftlich schönste Blume: Gesundes von der Privatwirtschaft getragenes Wirtschaftswachstum. Diese Pflanze gedeiht in den Gärten der Eurozone leider immer weniger. Und schaut man sich das sprießende Unkraut der Reformablehnung in Griechenland an, das ebenso das Zeug hat, in Portugal und Spanien nach den dort im Herbst stattfindenden Parlamentswahlen zu wuchern, darf man schon dankbar sein, wenn diese Pflanze in der Euro-Peripherie nicht ganz zertreten wird. Hätten Sie als Banker Lust und Muße, in diesem verwahrlosten Garten freudestrahlend Kredite zu vergeben?

Ohnehin sind viele Euro-Banken noch bis zur Halskrause voll mit schlechten (Immobilien-)Krediten. Warum sollten sie das Fass mit noch mehr Darlehen zum Überlaufen bringen, zumal sie diese auch noch mit wertvollem Eigenkapital unterlegen müssen?

Wird Gartenfreund Mario Draghi also mit dem Ankauf von Staatspapieren scheitern, weil sein Wasser die Wurzeln der Konjunkturtriebe nicht erreicht?

Unorthodoxes Gärtnerlatein ist gefragt

Draghi ist aber auch ein Anhänger des unkonventionellen Konjunktur-Landschaftsbaus. Wenn Banken zu viel schlechte Erde in ihrem Garten haben, sozusagen zu viele Kreditaltlasten vor sich her schieben, dann muss die minderwertige Erde eben abgetragen werden. So ist zu erwarten, dass die EZB den Banken im Zeitablauf statt Staatspapiere deutlich mehr Kredite in Form von ABS-Papieren (Asset Backed Securities) abkaufen wird. Je mehr sie das tut, umso mehr verringern sich auch die Ausfallrisiken der Banken. Und es ginge noch besser: Die EZB könnte wie in der "florierenden" Zeit der Immobilieneuphorie sogar wildwuchsartig verbriefte Kredite aufkaufen. Die Banken würden dann ihre schlechten Kreditqualitäten umfangreich los und sogar neue Kredite vergeben, weil sie diese am Ende des Tages auch wieder auf dem Haufen der Gartenabfälle der EZB entsorgen könnten.

Sicherlich muss man den geldpolitischen Landschaftsgärtnern mittlerweile alle revolutionären Feldversuche zutrauen. Doch zum Instrument "Verbriefung" - finanzhistorisch ist es sehr belastet - würde man wohl erst greifen, wenn alle Stricke reißen. Auszuschließen sind sie aber nicht. Die Euro-Institutionen haben sich in den vergangene fünf Jahren so einige Dinger geleistet.

Ab Märzen der Mario den Staat für die Konjunktur einspannt

Und wie will Draghi die Eurozone in der Zwischenzeit grün bekommen? Schlag nach in den Büchern der Wirtschaftstheorie: Wenn die Geldpolitik es nicht schafft, die Konjunktur gedeihen zu lassen, muss laut dem britischen Ökonomen Keynes die Fiskalpolitik ran: Die künstliche Befruchtung der staatlichen Nachfrage solle dann die mangelnde private Nachfrage ersetzen. Und hier schließt sich der Kreis, hier hilft die Liquiditätsschwemme der EZB dann doch noch. Denn die Zinsen sind so günstig, dass es fast eine Verschwendung wäre, sie nicht für frische Staatsneuverschuldung zu nutzen, oder?

Übrigens, zur Abwehr jeglicher Gartenschädlinge, die die zarten grünen Knospen der Euro-Konjunktur befallen könnten, haben meines Erachtens weder die Leitzinsen noch die Staatsanleiherenditen der Euro-Länder ihre Tiefpunkte gesehen! Wetten dass ?

Zwar gibt es keinen wirklichen konjunkturellen Garten Eden, wenn innovationsfreundliche privat- durch planwirtschaftliche Staatsnachfrage ersetzt wird. Das hat noch nie funktioniert. Der Garten wird zwar grün. Aber das, was wächst, will eigentlich kein Gärtner haben. Denn es ist zu viel Unkraut dabei.

Eins schafft das Aufkaufprogramm der EZB aber in jedem Fall, egal wie die Liquidität in die Finanzmärkte kommt: Aktien grünen so grün, wenn Marios Liquiditätsblüten blühen. Mindestens wird ihr Verwelken verhindert.

von Robert Halver, Baader Bank AG

https://www.maxblue.de/de/maerkte-news- ... 1425652903


"... Größter Profiteur sind Italiens Banken. Denn das QE-Programm beruht mehrheitlich auf den
Bedürfnissen der Italiener. ...
Unter den Einzelwerten ...
Unicredit ist die größte Bank des Landes, die von ihrer Qualität her auch die Beste ist. ...
Unicredit ist in Italien die solideste Bankwette und ein potenzieller Verdoppler auf Sicht von
drei Jahren. ..."
(Februar 2015)


johannes
johannes
 
Beiträge: 287
Registriert: 18.03.2013, 16:40

Re: Gedanken und dieses & jenes

Beitragvon cell1 » 01.05.2015, 18:10

Inter Digital IDCC jetzt bei über 55$ könnten könnten auf 80 - 90 $ kommen wenn Prozeße gewonnen werden das ist das Fragezeichen.
cell1
 
Beiträge: 402
Registriert: 02.08.2010, 18:12

Re: Gedanken und dieses & jenes

Beitragvon johannes » 22.05.2015, 20:06

@ Bredi

Viel Glück für morgen !
Was wäre die 1.Liga ohne den "Dino" ?
(Da Du Hamburger bist, gehe ich davon aus, daß Du die "Raute" im Herzen trägst.)
Einfach nur ganz, ganz viel Glück ! :? :| :( ( :P :?: )

Morgen Nachmittag ist alles andere aber auch so etwas von egal ...
Es ist kaum auszuhalten.


Grüße nach Hamburg ! :wink:


johannes



P.S. : Ein paar Worte zur Vergangenheit :
Eine Schlampe ist in meiner Welt z.B. ein unsauber, nachlässig arbeitender
Handwerker.
Arbeitet dieser Handwerker trotz (höflicher bis rustikaler) Aufforderung/Kritik
weiter unsauber und nachlässig, ist er eine notorische Schlampe.
Mehr nicht.
Für Frauen kann die Bezeichnung Schlampe noch eine andere Bedeutung
haben, aber da Du keine Frau bist, ist das hier irrelevant.
In meiner Welt ist die Bezeichnung Schlampe für einen Mann keine Beleidigung,
sie ist eine Charakterbeschreibung, besser eine Tätigkeitsverhaltensbeschreibung - vergleichbar
mit der Bezeichnung Perfektionist.
Hätte ich nicht : ´... das Du eine Schlampe bist, mußt Du uns nicht beweisen ...´
geschrieben, sondern zu Richter Whyte : ... das Du ein Perfektionist bist, mußt Du
uns nicht beweisen ... geschrieben, hätte sich keiner aufgeregt.

Das Wort Schlampe hat einen gewissen "Zug", das muß ich zugeben.
Aber bisher ist mir noch kein anderer Terminus zur Beschreibung des Sachverhaltes eingefallen.
Vielleicht hast Du oder ein anderes Forummitglied diesbezüglich einen Vorschlag für mich.
Ich möchte ja auch nicht immer aufs "Schlimme" eindreschen. :wink:

Aus meiner Sicht war Deine erste intuitive Reaktion auf meine Kritik, wenn man von
Deinen Fluchtgedanken aus dem Forum als Überreaktion und den Beleidigungsgedanken
als Gesichtswahrung absieht, gar nicht so schlecht.
Es war nur keine Zurechtweisung wie Du angenommen hattest, sondern nur die Ansage :
Deinen Egoismus laß ich mir nicht gefallen. Schlampigkeit ist verkappter Egoismus.
Man greift auf die gute Vorarbeit seiner Mitarbeiter zurück, während man selbst schlampig
agiert und den anderen dadurch unnötig Mehrarbeit aufhalst, mit der Folge das sie früher
oder später auch schlampig werden bzw. es zu sozialen Konflikten kommt.

Verstehst Du jetzt ? Es ging mir nicht darum Deinen Willen zu brechen noch Dich zu
beleidigen.
Es ging und geht mir - unter anderem - noch immer nur darum die optimalen
Arbeitsbedingungen im Forum zu schaffen bzw. zu erhalten.
Es gibt noch einiges mehr zu sagen, aber für heute reicht es.
johannes
 
Beiträge: 287
Registriert: 18.03.2013, 16:40

Re: Gedanken und dieses & jenes

Beitragvon cell1 » 01.06.2015, 17:58

Inter Digital IDCC jetzt bei knapp 60$
cell1
 
Beiträge: 402
Registriert: 02.08.2010, 18:12

Re: Gedanken und dieses & jenes

Beitragvon johannes » 01.06.2015, 21:31

@ Bredi

Ende gut, alles gut !
Der Fußballgott war heute eine "Rothose". :thanks:


Grüße nach Hamburg! :up:



johannes
johannes
 
Beiträge: 287
Registriert: 18.03.2013, 16:40

Re: Gedanken und dieses & jenes

Beitragvon johannes » 02.06.2015, 23:29

@ Bredi

Noch einige weitere Worte zur Vergangenheit :

Das ich Deinen Willen nicht brechen will, habe ich Dir hoffentlich deutlich
genug vermitteln können.
Nun zum eigentlichen Thema :
Warum ist es überhaupt wichtig seine Quellen, die entsprechenden Links
hierzu und fremde Meinungen als Zitate zu kennzeichnen ?
Es geht um selektive Wahrnehmung.
Wenn man das verstanden hat, versteht man auch die Funktionsweise einer
Hausse bzw. einer Baisse. In einer langjährigen Baisse z.B. sind die Markt-
teilnehmer so mit negativen Nachrichten über die Zeit "vollgepumpt", daß
sie sich bei einer Marktwende wundern. Warum steigt jetzt der Markt, ja
wieso ? Es sah doch alles so schlecht aus.
So wie es negative Nachrichten am Ende einer Baisse gab, so gab es auch
positive Nachrichten die auf eine Trendwende hinwiesen.
Nur sie haben sie schon gesehen, bloß ihr Gehirn hat die Informationen, die
nicht zu ihrer Markthypothese paßten, weggefiltert - das nennt
man selektive Wahrnehmung.
Es ist ein unbewußter Vorgang im Gehirn.

Und genauso verhält es sich auch mit Dir, wenn Du in der Hochstimmung
eines "Übergewinns" uns die Zusammenfassung eines Zeitungsartikels dar-
legst - nur als Beispiel.
Es findet eine unbewußte Verzerrung/Überbetonung der positiven
Bestandteile des Artikels statt - ganz unbewußt. Du - Dein Ich - bekommt
das gar nicht mit. Dieser Vorgang findet bei uns allen statt - unbewußt.

Verstehst Du jetzt ? Darum ist es so wichtig seine Quellen zu nennen,
Links zu setzen und Fremdmeinungen zu kennzeichnen. So kann jeder im
Forum sich eine eigene Meinung von den entsprechenden Sachverhalten
bilden.
Um nicht mißverstanden zu werden, es ist in Ordnung hier nur seine
Meinung zu teilen, nur die Informationen - eine andere Meinung kann
auch eine Information sein - die ihr zu Grunde liegen, sollten verifizierbar
sein. Das ist eine unheimliche Erleichterung für alle anderen Forummitglieder.
(Es kann auch vorkommen - es sollte aber wirklich die Ausnahme sein -
daß man seine Quellen aus bestimmten Gründen nicht nennen kann.)

Das ist der eine Grund meiner - aus Deiner Sicht vermutlich - unnachgiebigen
Position in dieser Sache. Es gibt noch einen anderen Grund. Dazu
vielleicht ein anderes mal.(Das betrifft Dich nicht - zumindest nicht
unangenehm.)

Etwas anderes. Warum nennen alle anderen im Forum ihre Quellen, setzen
Links zu ihren Quellen und kennzeichnen Zitate, nur Du manchmal ja und
manchmal nicht ?
(Zur Zeit übst Du Dich, so zumindest mein Eindruck, in der Vermeidungs-
methode.) :?

Ich hatte geschrieben das Schlampigkeit verkappter Egoismus wäre (siehe
oben).Von außen betrachtet erscheint es so. Ist es aber nicht in Wirklich-
keit eine passive Aggression ?
Weißt Du was mir bei allen "Schlampentypen" aufgefallen ist ? Sie alle
hatten entweder einen sturen oder einen perfektionistischen Vater. Kann
die passive Aggression - in Form von Schlampigkeit - nicht Ausdruck einer
inneren Opposition gegenüber einem überdominanten bzw. so empfundenen
Vater sein ? War die Flucht in die Schlampigkeit für das betroffene Kind
nicht sein Weg um seinen eigenen Willen gegenüber dem Vater zu
manifestieren bzw. überhaupt behalten zu können ?
Dein Verhalten zeigt so viele Parallelen gegenüber einer Mitarbeiterin von
mir - es fällt mir schwer da an Zufall zu glauben.(Du darfst aber nicht
glauben, daß ich Dir in den Kopf schauen kann.)
Bei ihr, der Mitarbeiterin, habe ich es, wesentlich unerfahrener als heute,
mit argumentieren. erklären, Freundlichkeit usw. ... versucht. Es half alles
nichts. Im Gegenteil - wir sind in einen erbitterten Kleinkrieg abgerutscht.
Und sie spielt in einer anderen Liga als Du - Intrigen, Intrigen ...
(Das soll Dich nicht herausfordern. Sie hatte es vermutlich noch "schwerer"
als Du ?)
Nach 3 Jahren hatte sie es dann aber endlich kapiert, worum es mir ging.
Danach haben wir uns dann gut verstanden.
Nur zwei andere Mitarbeiter hatten nicht mitbekommen, daß wir uns
"arrangiert" hatten und meinten die Egonummer voll durchspielen zu
müssen. Die durften dann einige Zeit später "gehen". (Irgendwann ist es
aber auch mal gut.)

Darum habe ich es bei Dir anders gemacht. (Ein paar Sachen würde ich
heute auch bei Dir anders machen.)

Die von mir erwähnte Mitarbeiterin hat von ihrer Schlampigkeit, von ihrer
Opferkonstruktionshaltungsstrategie und ihren Intrigen abgelassen.
Ihr könnt, wenn ihr wollt. :wink: Womöglich aber erst wenn ihr versteht,
daß es um das Funktionieren der Sozietät - ein Land, ein Dorf, eine Stadt,
eine Familie ist z.B. eine Sozietät, auch wir hier im Forum sind eine -
geht, und nicht darum euren Willen zu brechen.
Übrigens, die Mitarbeiterin hat nicht nur ihre negativen Eigenschaften
abgelegt, sie ist in ihrer Kreativität nahezu "explodiert".
Warum wohl ? Weil sie ihren Willen nicht ständig in Form einer passiven
Aggression beweisen muß ?

(Niemand will Dir hier Deinen Willen brechen - zumindest ist das hier mein
Eindruck.)

Ich bin bei Dir grundsätzlich guter Dinge. Du lebst in einer positiven Fehler-
kultur, Du beherrscht eine Verzeihenskultur ...
Besinn Dich auf Deine Stärken ! Viele Dinge sind nur Kopfsache - wie im
Fußball. :?


Grüße in die Hansestadt !


johannes


P.S. : Mir wäre es auch lieber gewesen die Administratoren hätten diesen
Part übernommen. Aber so lange Sie müde sind, müssen wir uns selber
behelfen.
johannes
 
Beiträge: 287
Registriert: 18.03.2013, 16:40

Re: Gedanken und dieses & jenes

Beitragvon cell1 » 13.06.2015, 15:37

InterDigital Inc. (IDCC) Jumps 5.88% on June 12
By Equities Staff
June 12, 2015 5:00PM
InterDigital Inc. (IDCC) was among the biggest gainers on the Russell 2000 for Friday June 12 as the stock popped 5.88% to $59.65, representing a gain of $3.31 per share. Some 1.01 million shares traded hands on 8,903 trades, compared with an average daily volume of 470,051 shares out of a total float of 36.07 million. The stock opened at $57.24 and traded with an intraday range of $60.21 to $56.63.
- See more at: http://www.equities.com/editors-desk/st ... fss80.dpuf
cell1
 
Beiträge: 402
Registriert: 02.08.2010, 18:12

Re: Gedanken und dieses & jenes

Beitragvon johannes » 15.07.2015, 20:37

@ all

Das ist nur eine Information - keine Anlageanregung. Ich bin selbst noch mit dem Einlesen in
den Wert beschäftigt. Aber der geht ab ! (DBV Technologies / FR0010417345)
Wenn Ihr hierzu eine Meinung haben solltet, bin ich ganz Ohr.
:? :?:


10. Juli 2015, 18:56 Uhr

Königin Erdnuss

Sie schmeckt, liefert Energie und hat reichlich Vitamine - doch viele Millionen Menschen sind gegen sie allergisch und leben gefährlich. Da wittert die Industrie ein Geschäft.

Von Helga Einecke, Frankfurt


Die Supernuss ist, streng botanisch gesehen, ein Samen. Doch was sie kann, die Erdnuss, das ist beeindruckend: 13 Vitamine stecken in ihr, 26 Mineralstoffe, reichlich Proteine und mehr Kalorien als in Zucker. Und wer sie nicht essen will, der kann aus der Erdnuss Briketts herstellen, Katzenstreu, Reinigungsmittel oder Sprengstoff.

Vor Jahrtausenden schon kultivierten die Ureinwohner von Peru und Paraguay die anspruchslosen Pflanzen, spanische Entdecker schätzten die Nüsse als Reiseproviant. Zumindest in Europa und in Amerika müssen die Qualitäten der Erdnuss irgendwann in Vergessenheit geraten sein, denn lange Zeit wurde sie nur noch als Tierfutter verwendet. Erst in der Großen Depression der Dreißigerjahre erinnerte man sich wieder an die Erdnuss, ein amerikanisches Regierungsprogramm forcierte ihren Anbau, als Nahrungsmittel für die Ärmsten. Auch heute noch wird Erdnusspaste in Hungerkrisen eingesetzt: haltbar, kalorienreich, billig.

Bei einem Paar wurde die Allergie durch Küsse ausgelöst. Der Notarzt kam zu spät

Doch die Supernuss kann nicht nur Leben retten, sie kann auch töten. Eine 15 Jahre alte Kanadierin kostete ihre Erdnuss-Allergie das Leben. Sie tauschte mit ihrem Freund Zärtlichkeiten aus und bekam plötzlich keine Luft mehr. Was sie nicht wusste: ihr Freund hatte Erdnussbutter gegessen und mit seinem Speichel Nussallergene übertragen. Der Notarzt kam zu spät.

Kirsten Beyer, Medizinerin an der Berliner Charité, bestätigt diesen Fall. "Das Zeug ist extrem klebrig und haftet lange", sagt sie. Die Erdnussallergie zählt zu den gefährlichsten Unverträglichkeiten von Lebensmitteln, greift auch in Deutschland um sich und trifft vor allem Kinder. Schlimmstenfalls versagt das Herz-Kreislauf-System oder der Betroffene erstickt. Starke Allergiker müssen sich mit einer Adrenalin-Spritze behelfen, die die Luftwege frei hält, bis ein Krankenhaus erreicht ist.

Nun versprechen gleich zwei Pharmaunternehmen mit neuen Gegenmitteln Abhilfe. Die französische DBV Technologies mit Sitz in Bagneux will Ende dieses Jahres eine umfassende Studie mit Kindern im Alter von vier bis elf Jahren beginnen. Entwickelt wurde ein Pflaster für Allergiker, das über die Haut Wirkstoffe an den Körper abgibt. Auch die amerikanische Firma Aimmune will demnächst mit einer Studie der Phase drei für ihren Wirkstoff AR101 loslegen. Die Studien der Phase drei sind die letzten vor einer Zulassung eines Medikaments und finden deshalb in der Fachwelt am meisten Beachtung.

Bei Aimmune schätzt man, dass 5,4 Millionen Menschen in den USA und Europa an einer Erdnussallergie leiden, darunter mehr als zwei Millionen Kinder. Über die Hälfte der Betroffenen reagieren bereits auf weniger als 100 Milligramm Erdnussprotein. Eine normale Erdnuss enthält 250 bis 300 Milligramm. Das Mittel AR101 könnte die Sensibilität heruntersetzen, eine Verträglichkeit von drei bis vier Erdnüssen bringen. Dennoch müssten die Allergiker weiter Erdnüsse meiden und eine Notfall-Spritze bereit halten.

Sollte eine der beiden Pharmafirmen den Durchbruch schaffen, können sie mit ihrem Mittel Milliarden verdienen, schätzen Finanzanalysten. Sie beobachten die Entwicklung genau, die Börsenwerte der Unternehmen steigen.

Denn die Erdnuss ist in der modernen Lebensmittelindustrie allgegenwärtig. Als billiger Füllstoff und Geschmacksträger steckt sie in Riegeln, in Müslis, Schokolade, asiatischen Soßen und Fertiggerichten.

So ließe sie sich für Allergiker vielleicht noch vermeiden, doch häufig sind nur Spuren der Nüsse in Lebensmitteln versteckt. Zwar wurde Ende 2014 die Kennzeichnung in Europa geändert. Neben verpackter Ware müssen auch lose Produkte beim Bäcker oder in der Eisdiele mit Inhaltsstoffen gekennzeichnet werden. "Diese Neuerung der Kennzeichnungspflicht für lose Ware ist für den Verbraucher von Vorteil", sagt Beyer. Die Frage sei aber, wie gut das umgesetzt werde. "Jede Eisdiele muss dem Verbraucher sagen, was im Eis enthalten ist", ergänzt sie. Untersuchungen vor der geänderten Kennzeichnungspflicht hätten zu erschreckenden Ergebnissen geführt. Das größte Problem für die Verbraucher aber sei die Angabe "kann Spuren von Erdnüssen" enthalten. "Spuren klingt nach wenig, ist aber irreführend", sagt Beyer.

Spuren von Erdnüssen finden sich neuerdings in deutschen Haushalten offenbar überall, selbst in den Betten. Wenn Eltern Erdnussprodukte essen, übertragen sich die Spuren bis ins Schlafzimmer.

35 Millionen Tonnen Erdnüsse wurden 2014 nach Angaben der International Nut and Dried Fruit Council Federation produziert, über die Hälfte davon in China und Indien. In Asien wird die Erdnuss überwiegend selbst verbraucht, meist in Ölen oder Soßen. Die Einfuhren an Erdnüssen in Deutschland erhöhten sich in zehn Jahren auf fast 100 000 Tonnen im Jahr um mehr als die Hälfte. Noch schneller nahm der Konsum zu, um das Zweifache auf 85 600 Tonnen binnen fünf Jahren.

Vor allem Menschen mit Neurodermitis sind anfällig für die Allergie

Der Vormarsch der Erdnuss, die als proteinreiches Nahrungsmittel von vielen geschätzt und sogar empfohlen wird, hinterlässt global allergische Spuren. Davon gibt es in den USA, England und Australien weit mehr als in Europa. Als tödliche Gefahr ist diese Allergie aber schwer zu fassen, denn als Todesursache gelten meist Asthma oder Herz-Kreislauf-Versagen.

"Die wahre Ursache für die Erdnussallergie ist noch nicht gefunden", sagt Beyer. Betroffen seien in erster Linie und zunehmend Kinder. Vor allem Menschen mit Neurodermitis leiden unter dieser Allergie. Die Erdnussproteine scheinen über die gestörte Barriere der Haut Einlass in den Körper zu finden. Die Reaktion auf Erdnüsse kann dann aber nicht nur die Haut, sondern jedes Organ treffen und potenziell tödlich verlaufen. Beyer ist gleichwohl optimistisch: "Wir sind mit unseren Forschungen viel weiter als vor fünf Jahren, und zwar parallel bei Vorbeugung und Therapie".

Die Charité arbeitet an zwei Studien. Zur Vorbeugung erhalten Kinder mit Neurodermitis regelmäßig Erdnussprodukte, um zu untersuchen, ob dies besser ist, als Erdnüsse zu meiden. Die zweite Studie setzt bei der Therapie an, ähnlich wie es die Pharmafirmen in Frankreich und den USA tun. Hierbei wird den Kindern eine immer höhere Dosis von Erdnussmehl verabreicht. Das Ziel ist, dass die Kinder Erdnüsse irgendwann vertragen.

Die Stiftung Warentest verweist auf eine britische Studie mit allergiegefährdeten Kindern, die zum Umdenken anrege. Diese belege eindrucksvoll, dass Entsagung eher schade als nütze. Kinder, die früh regelmäßig Erdnussprodukte verzehrten, entwickelten deutlich seltener eine Allergie als jene, die konsequent darauf verzichteten. In westlichen Ländern leiden nach Angaben der Tester heute doppelt so viele Kinder an einer Erdnussallergie wie noch vor zehn Jahren: Etwa 1,4 bis 3 Prozent der Kinder sind betroffen.

Alle Allergien gegen Nahrungsmittel entwickelten sich in den ersten Lebensjahren. Als besonders gefährdet gelten Kinder, deren beide Elternteile Allergiker sind. Die Erdnuss enthält hitzestabile Allergene. Das wichtigste davon ist das Eiweiß Ara h2. Die Stiftung Warentest erwähnt auch einen möglichen Auslöser. Eine Vermutung lautet, dass das in westlichen Ländern verbreitete Rösten von Erdnüssen schuld sein könnte. Dadurch ändere sich die chemische Zusammensetzung der Nüsse, was womöglich Allergien befördere.

Ein Gegenmittel gegen die Erdnussallergie würde nicht nur den Herstellern ein Milliardengeschäft bescheren. Es wäre auch eine Erleichterung für Millionen Allergiker.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/l ... -1.2559994



johannes
johannes
 
Beiträge: 287
Registriert: 18.03.2013, 16:40

Nächste

Zurück zu Alternativen zu Rambus

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast




Disclaimer:
Diese Website steht in keiner Beziehung zu Rambus Inc. Alle verwendeten Markennamen sind Eigentum der jeweiligen Firmen. Rambus.info hat keinerlei kommerziellen Interessen und stellt nur eine Plattform zur Verfügung um sich über Rambus auszutauschen. Die hier angeboteten Informationen erheben weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch auf Richtigkeit. Die im Forum geäußerten Meinungen sind die Meinungen der jeweiligen Verfasser und stellen keine Aufforderung dar in Rambus zu investieren. Rambus, RDRAM, RaSer, XDR, FlexPhase, FlexIO, RIMM, SO-RIMM, und das Rambus logo sind Schutzmarken oder registrierte Warenzeichen von Rambus Inc. in den USA und anderen Ländern. Rambus und andere Parteien können Warenzeichenrechte auch an anderen Bezeichnungen haben, die hier verwendet werden.