Kann ich Kollaborateure bestrafen ?

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Re: Kann ich Kollaborateure bestrafen ?

Beitragvon johannes » 19.03.2014, 23:49

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Gläserner Patient : Der Computer ersetzt den Arzt

14.03.2014 · Der Supercomputer Watson stellt die Medizin auf den Kopf. Er sammelt Daten und spuckt Diagnosen aus. Das soll den Patienten nützen. Doch haben wir noch die Wahl, wie wir behandelt werden?

Von Joachim Müller-Jung

Mein Arzt ist ein intelligenter BMW. Auf den Gedanken kann man leicht kommen, wenn man Manuela Müller-Gerndt zuhört. Die junge, eloquente Frau war in dieser Woche auf die Cebit gekommen, um dem, was sie eine „disruptive Technologie“ nennt, zum Durchbruch zu verhelfen. Jeder in Hannover und weit darüber hinaus hat den Namen ihres Prachtstücks schon gehört: Watson, der Supercomputer, der von IBM entwickelt wurde und die gewieftesten Rätselspieler und die kreativsten Köche mit seiner kognitiven Computerarbeit übertrumpft hat, soll zum goldenen Kalb in einem gewaltigen digitalen „Ökosystem“ werden: Gesundheit und Wellness sind die Megaspielplätze der Zukunft. In nur vier Jahren haben sich laut McKinsey mehr als zweihundert Unternehmen etabliert und sind dem Verband Bitkom zufolge bis heute mindestens 70 000 Handy-Apps entwickelt worden, die nichts anderes im Sinn haben, als Informationen aus unseren Körpern zu sammeln und alle möglichen Vitaldaten abzusaugen und zu interpretieren. Müller-Gerndt, die zurzeit die Klinik- und Forschungslandschaft in Deutschland bereist, um Watson als trainingsfleißigen Arztratgeber zu vermarkten („Watson vergisst nie etwas“), bringt die Philosophie der Branche auf einen Nenner: „Mehr Wahrhaftigkeit in diagnostischen Entscheidungen.“

Künstlich-intelligente Datenkraken wie Watson heißen auf Computermessen wie der Cebit „Decision-Support-Systeme“. Die Entscheidung, ob, wie, wann und im Zweifel wer einen kranken Menschen therapiert, liegen bald nicht mehr allein in der Hand des Arztes. Die Fähigkeit, so schnell so viele Daten zu verarbeiten wie solche Parallelrechner, ist keinem menschlichen Gehirn gegeben. Pure Empirie ist Trumpf. In der Schulmedizin sowieso. Was also, fragte Balazs Szathmary von Oracle, sollte die Patienten davon abhalten, ihre digitale Chance auf ein körperliches Optimum zu nutzen? „Der Patient wird unser Treiber sein“, meint der Oracle-Vermarkter. Oder der Zwang zu ökonomischer Effizienz. Obama-Care, die amerikanische Neuregelung des Gesundheitssektors, hat den staatlichen Kliniken unter dem Label „Value-based Healthcare Delivery“ ein Ultimatum für die Etablierung elektronischer Systeme gesetzt. Bessere Gesundheit, weniger Behandlungen, mehr Vorsorge, frühere Diagnosen, weniger Komplikationen, kurz: mehr medizinische Qualität - die Motive dafür sind immer dieselben, und die Werkzeuge dafür werden angepasst. Echtzeitdaten aus dem Körper werden immer wertvoller. Jeden Tag werden allein im amerikanischen Gesundheitssektor mittlerweile fünfzehn Petabyte Daten verarbeitet. Das ist eine Eins mit fünfzehn Nullen oder etwa achtmal so viele Daten, wie von Google Earth insgesamt gemanagt werden. Und mit jedem Projekt, das die Datensammlung weiter vernetzt, wachsen die Datenpools exponentiell: Die „Konvergenz“ der Sensoren füttert nach den Vorstellungen ihrer Erfinder eine medizinische Informationsbörse: Das Auto sammelt bald Daten über Herz- und Atemfrequenz, die Uhr ermittelt Schrittfrequenz und Bewegungsmuster, im Bad werden Zucker- und Blutwerte, unter der Matratze wird das Schlafverhalten erfasst.

Gefahr der toxischen Daten

An den Rechnerkapazitäten werden Projekte wie Watson oder das „Medical Knowledge Cockpit“, das vom Hasso-Plattner-Institut in Potsdam entwickelt und auf der Cebit vorgestellt wurde, nicht scheitern. Fünf bis zehn Jahre, das ist so der Zeitraum, den die Protagonisten für die Realisierung ihrer Visionen auf der Cebit kommunizierten. Und damit auch keine Zweifel aufkommen, dass dieser Fortschritt unerwünscht oder angesichts der virulenten Cybersicherheitsdebatte gar riskant sein könnte, hat man sich mit Umfragen rückversichert. Accenture, ein weiterer Fahrgast auf dem kommerziellen Gesundheitsdaten-Karussell, hat einen Acht-Länder-Vergleich vorgelegt: Mehr als neuntausend Patienten, fast viertausend Ärzte und hundertsechzig Gesundheitsexperten wurden befragt. Ergebnis: Mindestens zwei Drittel der Ärzte versprechen sich Vorteile von der digitalen Revolution, allerdings mit ganz unterschiedlichen nationalen Quoten und „Reifegraden der Vernetzung“, wie es Sebastian Krolop bezeichnete: Spanien und Singapur sind Vorreiter, Deutschland und Frankreich die „Schlusslichter“. Warum das so ist, macht das Schicksal der Gesundheitskarte mit der elektronischen Patientenakte anschaulich: Seit sieben Jahren bewegt sich das Vorhaben auf der Stufe von kleinen Pilotprojekten. Nirgends, das zeigt die Accenture-Studie unmissverständlich, sei der Widerstand so groß wie in Deutschland - und zwar auf professioneller Seite : siebzig Prozent der Patienten, aber nur zwölf Prozent der Ärzte wollen Zugang zu elektronischen Patientenakten mit den entsprechenden Daten. Oder nehmen wir die „Silver Surfer“, also die über 65 Jahre alten, internetaffinen Senioren. Zwei Drittel im Land wollen der Umfrage zufolge „ihre Gesundheit durch Digitalisierung und E-Health-Lösungen verstärkt selbst managen“, ein Viertel zeichnet angeblich schon heute die eigene Gesundheitshistorie auf, ein Drittel dokumentiert bereits regelmäßig Gesundheitswerte wie Gewicht und Blutdruck im eigenen Computer. Mit anderen Worten: Bereit für die Revolution?

Von wegen. Dem Wunschgedanken der Unternehmen „eine „Kultur des Einverständnisses“ zu schaffen und die „schleichende Durchdringung“ des Gesundheitsmarktes zu fördern, wie es der Telekom-Experte Timo Baumann auf der Cebit formulierte, steht ein Bollwerk von beachtlichen technologischen und regulatorischen Hürden gegenüber. „Kraut und Rüben“, so hat Sonja Zillner von Siemens die Erkenntnisse zusammengefasst, die sie in einer Auftragsstudie der Europäischen Kommission hinsichtlich der Datenstandards ermittelt hat. Mit anderen Worten: Gemessen wird, verstanden wird nichts. Mit bis zu siebzig Software-Applikationen wird so ein Krankenhaus heute betrieben, und jede Computeranwendung hat ihr eigenes Vokabular. Genominformationen, Laborwerte, Röntgenbilder, Verschreibungen - schon die medizinischen Basisdaten, soweit sie erfasst werden, lassen sich nicht ohne Weiteres zusammenführen und nach den annoncierten Effizienzkriterien sinnvoll nutzen. Kein Ökosystem, eher schon ein Flickenteppich von Systemen. Von Harmonisierung ist die Rede und von Datenverdichtung, von „toxischen Daten“ gar, die den Arzt eher verwirren, als eine Entscheidungshilfe sind. Trotzdem bleibt man dabei: „Galileos Programm muss weiterlaufen“, forderte Markus Löffler von der Universität Leipzig. Was messbar ist, muss gemessen und bezeichnet werden. Und was öffentlich gefördert wird, wie sein Leipziger „Health Atlas“, der durch die digitale Erfassung von Zehntausenden Patientenakten optimiert werden soll, müsse auch öffentlich verfügbar werden. Sollte es? Zumindest Metadaten, forderte Löffler in Hannover.

Deutschunterricht für Watson

Dass ein verlässlicher rechtlicher Rahmen für den Umgang mit Gesundheitsdaten, zumindest sofern diese im Medizinbetrieb erfasst werden, noch immer nicht besteht, wird für die Visionäre inzwischen durchaus zum Problem. Paragraph 203 des Strafgesetzbuches dämpft sichtlich ihre Euphorie einer grenzenlosen Vernetzung. Er behandelt die Schweigepflicht, hier vor allem die des Arztes. Und die ist, sofern es um die kommerzielle Ausschöpfung der wachsenden Datenpotentiale geht, „durchaus ein „Hemmnis für die entstehenden Geschäftsmodelle“, jedenfalls in den Augen des IT-Branchenverbandes Bitkom.

Gefährdet also Big Data die Privatsphäre von Patienten und deren Datenschutz? Wer regelt den Zugriff, wenn die Kliniken den virtuellen Ratgeber Watson einschalten, der sein Terabyte an Wissen in einer gigantischen Cloud speichert? Müller-Gerndt, die wichtigste Anwältin für Doktor Watson im deutschsprachigen Raum, gibt sich konziliant: „Die Entscheidungshoheit über die Daten sollte beim Patienten bleiben.“ Sagt sie heute. Aber klar ist auch: Die Verlockungen nehmen zu. Versicherungen, der Staat, die Lifstyle-Industrie - an vielen Stellen jenseits des Medizinbetriebs wird heute ein Bedarf an persönlichen Daten signalisiert. Binnen zwei Jahren werden heute so viele soziale und medizinische Daten generiert, meinte der Verkäufer von Oracle, wie in der Zeit vom Beginn der Geschichtsschreibung bis zum Jahr 2003.

Die Branche tut immer noch so, als gehe es um Volumen. Als würden sich Datenvolumina wie Wertpapiere vermarkten lassen. Watson, der Anfang des Jahres mit einer Milliarde Dollar von IBM ausgestattet und als eigenständiges Service-Unternehmen ausgegründet wurde, expandiert nach Europa. Dort sucht sich das Team um Müller-Gerndt die Kliniken und Forscher mit der größten Datenproduktivität. Weil Patientendaten nicht außer Landes geschafft werden dürfen, muss Watson in jedem Land neu dazulernen und medizinisch trainiert werden. Die Logik dahinter: Je detaillierter die Patientenmetrik, mit der solche digitalen Systeme gefüttert werden, desto exakter die Diagnose - und desto verlässlicher der medizinische Rat des Computerdoktors. Die Erfahrung zeigt aber: Jeder medizinische Rat und jede Behandlungsleitlinie sind nur so gut wie die Daten, die erfasst werden. Schlechte Studien generieren schlechte Daten. Mit anderen Worten: Allwissend sind Watson und Konsorten noch längst nicht. In den Vereinigten Staaten soll der Supercomputer Hunderttausende Arztbriefe schon geschrieben haben. In Deutschland käme er damit nicht weit. Bis jetzt verfasst er seine Ratschläge immer noch in Englisch, die deutsche Sprache wird ihm gerade erst beigebracht.

Quelle: F.A.Z.

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Re: Kann ich Kollaborateure bestrafen ?

Beitragvon johannes » 24.03.2014, 20:44

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Gescannte Autonummernschilder : So schnell du auch rollst, das digitale Auge sieht dich

21.03.2014 · Auch Autokarawanen sind Datenströme: Unsere Nummernschilder werden heute längst massenweise und vollautomatisch gescannt, abgeglichen und ausgewertet. Das Recht auf unbeobachtete Mobilität ist in Gefahr.

Von Constanze Kurz


Das Recht auf Auto-Mobilität ist vielen heilig. Die individuelle Freiheit, mit den eigenen vier Rädern von einem Ort zum anderen zu kommen und dabei wenig vom Staat belästigt zu werden, gehört fast schon zum deutschen Selbstverständnis. Autos haben zwar Nummernschilder, aber bislang dienten sie primär der Zustellung von Blitzer-Tickets und Parkzetteln.

Dass die Nummernschilder mit heute längst verfügbarer Technik massenweise und vollautomatisch im normal fließenden Verkehr gescannt und ausgewertet werden können und so die individuelle Freiheit zu einem vielfältig verwertbaren Datenstrom mutiert, ist vielen Autofahrern noch nicht bewusst. Und nicht nur die Staatsmacht giert nach dem ganz großen automobilen Bewegungsprofil.

Ist Ihr Auto eigentlich auch auf Ihren unfallfreien, in ländlicher Gegend wohnenden Großvater mit Garage zugelassen, wegen der Versicherungsprämien? Dann sollten Sie das in Zukunft ändern, denn vielleicht schon bald könnten es Ihnen die Versicherer nicht mehr so leicht machen. Wenn Ihr Auto nur zweimal im Monat bei Opa in der Garage steht, könnte das nämlich in einem System zur flächendeckenden automatisierten Erfassung und Auswertung von Fahrzeugkennzeichen unangenehm auffallen.
300 Millionen Dollar für Scan-Systeme

Das zeigt der Blick in die Vereinigten Staaten, den Wilden Westen der Daten, wo die kommerzielle Nutzung von Kennzeichen-Scannern bereits Realität ist. Die Kunden der dortigen professionellen Kennzeichen-Auswerter sind neben den Versicherern auch die Auto-Finanzierer, Leasingfirmen und Autoverleiher.

Sie betreiben landesweit ganze Flotten von Scanner-Fahrzeugen, die über die Straßen und Parkplätze fahren und jedes Kennzeichen zusammen mit seinem Standort erfassen. Gespeichert wird alles, was den Scannern unter die digitalen Augen kommt.

Der Trend zu Kennzeichen-Scannern ist in den Vereinigten Staaten auch durch staatliche Investitionen befeuert: Dreihundert Millionen Dollar flossen an die Hersteller für den Kauf solcher Systeme. Weitere Summen zahlen die amerikanischen Behörden für den Zugang zu den Daten privater Kennzeichen-Sammler. Denn die Datenbanken werden auch mit den Polizeibehörden und Geheimdiensten geteilt.

Massenhafter Kennzeichen-Abgleich mit wenig Aufwand

Automatische Nummernschild-Lesegeräte sind auch in Deutschland keine Exoten mehr, sie erleben vielmehr eine Renaissance. Zwar erging im März 2008 ein höchstrichterliches Urteil gegen den flächendeckenden Einsatz und automatischen Abgleich
der Kennzeichen mit Fahndungsdateien, das zwei Landesgesetze für verfassungswidrig und nichtig erklärte.


Dennoch haben die Bundesländer Brandenburg, Hessen, Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und in Kürze auch Berlin das polizeiliche Kennzeichen-Scannen wieder explizit erlaubt. Dazu wird nicht nur massenhaft ein nationaler Kennzeichen-Abgleich durchgeführt, sondern auch schon mal auf das internationale Schengener Informationssystem zurückgegriffen.

Die Scanner sind unauffällig, sie sehen aus wie eine etwas größere Überwachungskamera. Dank der Umstellung der EU-Kennzeichen auf eine einheitliche, gut per Software erkennbare Schriftart ist die Technik keinen Hindernissen mehr unterworfen. Die Kosten sind überschaubar geworden, so dass es schon Parkhäuser gibt, die automatisch die Kennzeichen der ein- und ausfahrenden Autos erfassen. Das kameraartige Gerät hat nicht nur eine Videoschnittstelle, sondern liefert per Netzwerk die gescannten Kennzeichen als Datenstrom.

Komplettüberwachung mit Foto an „Kriminalitätsschwerpunkten“

In Hessen dürfen etwa Kfz-Kennzeichen an „Kriminalitätsschwerpunkten“ automatisch erfasst und mit Datenbanken abgeglichen werden. Alle, die in bestimmten Zeitspannen auf überwachten Strecken fahren, werden dabei gerastert. Das Kennzeichen wird registriert und gleich auch noch ein Foto der Insassen geschossen. In Bayern erfassen die für eine Million Euro angeschafften Systeme etwa acht Millionen Fahrzeuge pro Monat – die alle mit Fahndungsdateien abgeglichen werden.

Während in den Bundesländern Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Bremen nach dem Urteil grundsätzlich davon Abstand genommen wurde, das massenhafte Scannen der Kennzeichen überhaupt umzusetzen, entschieden sich einige Länder dazu, bis an die Grenzen des gerade noch Akzeptablen zu gehen – und darüber hinaus.

Denn den Vorgaben aus Karlsruhe wurde mit einigen gesetzlichen Neuregelungen nur teilweise Genüge getan, insbesondere bei der Anforderung, nicht anlassfrei zu scannen. Das Bundesland Bayern stritt sich gar vor dem Bundesverwaltungsgericht darum, ob und wie das Scannen zulässig ist.

Recht auf unbeobachtete Mobilität

Besonders dreist war die Argumentation des beauftragten Anwalts der Bayern: Gefragt, ob es nicht demokratisch bedenklich wäre, wenn man durch das permanente Erfassen der Auto-Nummernschilder etwa Teilnehmer von Demonstrationen von der Ausübung ihrer Grundrechte abschrecken könnte, bekannte der Jurist, dass es ja gerade das Ziel sei, „im Vorfeld einer Versammlung die Entscheidung über die Teilnahme“ zu beeinflussen. Das bayerische Demokratieverständnis muss wieder einmal als ausbaufähig gelten.

Die technische Verfügbarkeit solcher Erfassungstechnologien macht die striktere Regulierung und die Benennung klar umrissener Ausnahmefälle des Einsatzes nötig. Nicht umsonst wurde bei der Einführung der Autobahnmaut im Gesetz klar geregelt, dass die bei den Mautbrücken anfallenden Daten nicht für andere Zwecke genutzt werden dürfen. Technisch sind die für mautpflichtige Lkw gedachten Installationen an den Autobahnen – und demnächst Landstraßen – problemlos in der Lage, die Kennzeichen des gesamten Fahrzeugverkehrs zu erfassen.

Nach der intensiven öffentlichen Diskussion vor der Einführung des Systems wurde dafür gesorgt, dass die Kennzeichen von Fahrzeugen, die nicht unter die Mautpflicht fallen, schon vor Ort an der Autobahn sofort gelöscht werden, um niemanden in Versuchung zu führen.

Das Recht auf unbeobachtete Mobilität ist ein Kernelement der Privatsphäre. Es aufzugeben, weil es technisch möglich ist, hätte gravierende Konsequenzen. Dass mit Hilfe von Landesgesetzen und kreativer Rechtsauslegung versucht wird, doch an die Daten zu gelangen, zeigt ein weiteres Mal, wie wenig ausgeprägt das Grundrechtsbewusstsein der Innenpolitiker ist. Dabei ist die Formulierung des Bundesverfassungsgerichtes doch ausgesprochen verständlich: „Die automatisierte Erfassung von Kraftfahrzeugkennzeichen darf nicht anlasslos erfolgen oder flächendeckend durchgeführt werden.“

Quelle: F.A.Z.

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Re: Kann ich Kollaborateure bestrafen ?

Beitragvon johannes » 07.04.2014, 18:54

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Facebook mit Oculus : Die Firma, die Ihnen neue Welten andrehen will

03.04.2014 · Soziales Netzwerk, Messenger und nun die perfekte Illusion: Facebook baut sein Universum für lumpige zwei Milliarden Dollar aus. Warum Facebook ein Start-up für 3D-Brillen gekauft hat.

Von Constanze Kurz


In der ganzen Reihe der Übernahmen kleiner Start-ups durch Internetkonzerne waren es zuletzt die Aufkäufe durch Facebook, die die Gemüter erregten. Nach der Übernahme von Whatsapp für schwindelerregende neunzehn Milliarden Dollar verleibte sich Mark Zuckerbergs Datensammelunternehmen nun eine Firma ein, die wie kaum eine andere von Millionen von Online-Spielern ins Herz geschlossen worden war: Oculus VR.

Palmer Luckey startete sein Unternehmen für 3D-Brillen im Sommer 2012 per Crowdsourcing-Kampagne und sammelte damit 2,4 Millionen Dollar ein. Unterstützer hatten vorab Geld überwiesen, um möglichst früh an das erste Produkt zu kommen. Die ursprünglich geplante Viertelmillion Dollar, die Oculus VR hatte erzielen wollen, war durch die begeisterten Fans in nur vier Stunden beisammen.

Wie es typisch ist für Crowdfunding-Kampagnen, haben die frühen Geldgeber nun nichts vom Facebook-Reibach, sie bekamen zwar die Hardware, aber keine Firmenanteile. Viele fühlen sich nun verraten und verkauft. Sie haben geholfen, eine riskante Idee Realität werden zu lassen, aber nun stehen sie nicht nur ohne Erfolgsbeteiligung da, sondern müssen sich ausgerechnet mit Facebook als neuem Besitzer abfinden.

Idee von einem latenzfreien zweiten Universum

Die Vision vom betret- und bewohnbaren virtuellen 3D-Universum, in Science-Fiction-Romanklassikern wie William Gibsons „Neuromancer“ oder Neil Stephensons „Snow Crash“ in die Herzen und Hirne der Fans gepflanzt, perlt alle paar Jahre wieder an die Oberfläche, meist dann, wenn Display-Technologie und Rechenleistung einen Sprung machen. Und mit der filmischen Umsetzung in der „Matrix“-Trilogie ab 1999 wurde daraus Popkultur.

Die Idee einer glaubwürdigen Immersion in die digitale Welt, die das Gefühl erzeugen soll, in ein virtuelles Geschehen hineinversetzt zu sein, ist fast so alt wie der Computer. Die fehlenden technischen Möglichkeiten ließen die frühen Visionäre jedoch immer wieder scheitern. Die Liste von kommerziellen Fehlschlägen ist lang. Der letzte, einige werden sich noch erinnern, war die virtuelle Welt „Second Life“, die allerdings mit der Oculus-Rift-Brille einen zweiten Frühling erleben könnte.

Bisher mangelte es an einer 3D-Brille mit ausreichendem Blickfeld, die so hochauflösend und verzögerungsfrei ist, dass man vergisst, dass man sich in einer computersimulierten Umgebung befindet. Oculus Rift war der erste Ansatz, der als erfolgversprechend gilt. Von Grund auf so konzipiert, die nötigen technischen Parameter für einen niedrigen Preis zu realisieren, getrieben von technischen Visionären, die nicht nur 3D-Spiele im Sinn hatten, sondern viel mehr: den heutigen flachen Computerbildschirm abzulösen und die Idee von einem latenzfreien zweiten Universum im Computer Realität werden zu lassen.

Drohnenflüge und 3D-Pornographie

Virtual Reality ist technisch möglich geworden, nicht nur in Labors oder bei den Militärs. 3D-Kino und -Fernseher sind genauso selbstverständlich geworden wie Computerspiele, die artifizielle Welten dreidimensional erzeugen.

Die Computer sind schnell genug geworden, und die Auflösung jedes modernen Smartphone-Displays reicht, um das Auge so gut zu täuschen, dass sich schnell der gewünschte Immersionseffekt einstellt: Man vergisst, in einer künstlichen Welt zu sein, man fühlt sich tatsächlich in sie hineinversetzt.

Die erste Oculus Rift, finanziert von hoffnungsvollen Fans, war bereits so gut, dass das 3D-Fieber insbesondere die Computerspieler erfasste. In rasender Geschwindigkeit entstanden Anwendungen, von Spielen über Drohnenflüge mit Stereokameras bis zu – natürlich – 3D-gefilmter Pornographie. Dazu gehört außerdem eine aktive Szene von Künstlern, deren begehbare Kunstwerke auf frühe Rift-Nutzer eine besondere Faszination ausübten.

Erschwinglicher Preis für die perfekte Illusion

Eigentlich warteten alle nur noch darauf, die nächste Produktgeneration in die Finger zu bekommen, die die Auflösung so weit erhöht, dass man zum einen keine Pixel mehr sieht. Zum anderen registrieren die Sensoren der Brille die Bewegungen des Nutzers genauer und prognostizieren sie auch, worauf die Software direkt reagiert.

Die Erwartung für die zweite Rift-Generation konnte so erfüllt werden, dass die zuerst leicht verzögerte oder verwischte Darstellung bei Kopfbewegungen, die bei empfindlichen Menschen schnell eine Art Seekrankheit erzeugt, weitgehend behoben wurde. Zudem wird genauer erfasst, in welche Richtung sich der Kopf bewegt, um die Illusion weiter zu perfektionieren. Der Preis von etwa 250 Euro gilt als erschwinglich.

Doch nun das. Der Hoffnungsträger, aus der Taufe gehoben von fast zehntausend mutigen Crowdfundern, fällt einem Datenplatzhirsch im Netz in die Hände. Was aber kann eine Werbefirma wie Facebook mit einer Virtual-Reality-Brille anfangen wollen? Wird nun als Erstes das perfekte Shopping-Erlebnis in 3D angeboten?

Es geht um echte Emotionen

Verstehen kann man den Aufkauf nur, wenn man sich in die Denkgebäude der großen Silicon-Valley-Konzerne versetzt. Dort geht es mittlerweile nicht mehr nur um einzelne Geschäftsmodelle oder neue Wege, dem Nutzer mehr Werbung unterzujubeln. Vielmehr wird in Ökosystemen gedacht: Es geht darum, den Werbeklicker möglichst nicht mehr aus der eigenen kontrollierten Welt herauszulassen. Facebook betreibt dieses Prinzip bereits sehr erfolgreich.

Geld verdient wird heute im Internet mit Werbung, Online-Shopping, Pornographie und – Spielen. Unternehmen wie Electronic Arts oder Valve setzen Milliarden um und haben, meist mit moderatem Druck, Hunderte Millionen Nutzer dazu gebracht, sich Accounts anzulegen, die ihre persönlichen Daten mit ihrem Spielverhalten verknüpfen. Wer in diesen Markt will, muss technologisch ganz weit vorn mitspielen. Und Oculus VR hat ein Entwicklerteam, das im Bereich Virtual Reality derzeit kaum zu toppen ist.

Es geht dabei auch um Emotion. Jeder, der die Rift-Brille ausprobiert, beschreibt zuallererst seine Gefühle, die Art und Weise, wie er diese neue Realität erlebt. Wenn schon die frühen Entwicklerversionen so überwältigend sind, kann man sich leicht ausmalen, welche Art von Bindungswirkung eine weiterentwickelte, leichtgewichtige 3D-Brille mit hochauflösendem virtuellem Universum entfalten wird. Und das Potential, eine ganze Generation und ihre Techniknutzung grundlegend umzukrempeln, hat Facebook nur zwei lumpige Milliarden gekostet.

Quelle: F.A.Z.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/a ... ageIndex_2


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Re: Kann ich Kollaborateure bestrafen ?

Beitragvon johannes » 07.04.2014, 20:20

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http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/a ... 38825.html
(schleichende Etablierung des "Kompromats")


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Re: Kann ich Kollaborateure bestrafen ?

Beitragvon johannes » 12.05.2014, 22:01

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17:33 Mehr Datenklau bei Online-Banking

Die Anzahl betrügerischer Angriffe bei Online-Banking mit Hilfe gestohlener Zugangsdaten hat im vergangenen Jahr um fast ein Fünftel zugenommen. Nach Angaben des Bundeskriminalamts (BKA) sind die Phishing-Fälle 2013 um 19,2 Prozent auf 4.100 gestiegen. Die bisher höchste Zahl von Angriffen wurde 2011 mit 6.422 registriert. Die Täter haben sich laut BKA auf die Einführung des mTAN-Verfahrens eingestellt. Bei diesem Verfahren wird eine Transaktionsnummer als Einmalpasswort per SMS an das Handy des Kunden geschickt. Hacker spähen besonders Handys mit veralteter Software aus.

http://www.heute.de/form/heute-suche-24 ... descending
(... und dann links oben auf "Alle Kurznachrichten" gehen)


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Re: Kann ich Kollaborateure bestrafen ?

Beitragvon johannes » 24.05.2014, 11:08

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Google-Debatte : Eine Gefahr für den Verbraucher

Nun wirft auch Europas oberste Verbraucherschützerin Google vor, Suchergebnisse zu manipulieren. Sie attackiert EU-Wettbewerbskommissar Almunia.

22.05.2014, von Monique Goyens


... Auf Grund der Vielfältigkeit des World Wide Web sind Suchmaschinen unentbehrlich für Verbraucher, um passende Antworten auf ihre Suchanfragen zu bekommen. Internetnutzer sind täglich auf Suchmaschinen angewiesen, um sich relevante Informationen und Inhalte ihrer Wahl zu beschaffen. Google ist Europas unangefochtene Nummer eins; seine Dienstleistungen finden Anwendung in Schulen, unserem Berufsleben und unserer Freizeit.

Googles Praxis missbraucht das Vertrauen der Nutzer

Der Erfolg von Google fußt unter anderem auf den mantrahaften Aussagen des Unternehmens, dass die Suchergebnisse neutral und objektiv zustande kommen. Verbraucher vertrauen darauf, dass Suchergebnisse unabhängig sind und nur auf ihrer Relevanz für die Suchanfrage basieren, ohne dass die Rangfolge der Ergebnisse manipuliert wird. Im Jahr 2009 hat der damalige Google-CEO Eric Schmidt sich in dem Sinne geäußert, dass „wir sehr, sehr hart daran arbeiten, die Antworten, die Suchantworten vollständig unverfälscht zu gestalten. Wir verfälschen niemals die Rangfolge, um unseren Partnerunternehmen einen besseren Platz in unseren Suchergebnissen zu gewährleisten.“

Google weitet kontinuierlich seine Aktivitäten aus und entwickelt eigene Dienstleistungen und Produkte - Gmail, Youtube, Maps, Google Calendar sind einige der bekanntesten. Auf Grund seiner Rolle als Türhüter des Internets hat Google eine einzigartige Position erlangt, den Zugang der Verbraucher zu Informationen zu steuern und sich gleichzeitig persönliche Daten der Verbraucher zu beschaffen. Google links liegenzulassen und auf andere Anbieter umzusteigen ist keine wirkliche Option, wenn man bedenkt, dass die weltweite Nummer zwei, das chinesische Baidu, für die meisten europäischen Verbraucher auf absehbare Zeit mit sehr hohen sprachlichen Hürden verbunden ist.

Google hat seine Suchmaschine mit einer „Universal Search“-Funktion ergänzt, die es dem Konzern erlaubt, seine eigenen spezialisierten (vertikalen) Dienstleistungen im Suchergebnis bevorzugt darzustellen und den Nutzer dementsprechend auf diese Ergebnisse aufmerksam zu machen. Links zu gesponserten Inhalten und eigenen Produkten werden so im Bildschirm untergebracht, dass sie die Aufmerksamkeit des Surfers erregen. Die Positionierung dieser Google-internen Produkte ist nicht die Konsequenz angeblicher neutraler Algorithmen, sondern die Folge einer bewussten Geschäftspraxis - einer Praxis, die dem Verbraucher schadet.

Erstens grenzt Googles absichtliche bevorzugte Darstellung seiner vertikalen Produkte an Verbrauchertäuschung, da der Nutzer nicht darüber informiert wird, dass diese nicht auf Grund ihrer Relevanz für den Suchbegriff hervorgehoben worden sind. Verbraucher gehen, gerade auch aufgrund Googles eigener Aussagen, davon aus, dass Suchergebnisse auf natürliche Art und Weise zustande kommen und hinsichtlich ihrer Relevanz angeordnet werden. Dieses Vertrauen wird durch Googles Praxis missbraucht. Zweitens bedroht Google das Überleben konkurrierender Produkte, beschränkt Innovation und reduziert die Verbraucherwahl, indem es Internetverkehr hin zu seinen eigenen Dienstleistungen steuert.

Einstellung der Suchmanipulation die einzig richtige Entscheidung

Die Kommission als europäische Kartellbehörde hat angekündigt, nach einem jahrelangen Verfahren und langwierigen Verhandlungen einen Vergleich mit Google abschließen zu wollen. Obwohl der Vergleich bei Verbraucherverbänden und anderen Marktteilnehmern auf einstimmige Ablehnung stößt, sieht es danach aus, dass Europas oberster Wettbewerbshüter Joaquín Almunia sich darauf einlassen wird, den Verhandlungstisch mit leeren Händen zu verlassen.

Für Google gilt das nicht. Nicht nur sind die Verpflichtungen, die Google bereit ist einzugehen, unzureichend für die Beseitigung der Missstände, sondern sie scheinen so auf Google zugeschnitten worden zu sein, dass sie Googles Unternehmensinteresse sogar noch befördern. Die Kommission gibt Google sozusagen einen Freifahrschein, Suchergebnisse weiterhin zu manipulieren und Wettbewerber der hauseigenen Produkte von der Online-Suche auszuschließen. Die Bedeutung dieser Entscheidung für Verbraucherwahl und Innovationen im Netz ist nicht zu unterschätzen.

Der Vorschlag von Google - und das offensichtliche Einverständnis der Kommission - geht von der fehlgeleiteten Annahme aus, dass eine bevorzugte, kostenpflichtige Darstellung einiger von Googles Wettbewerbern die geeignetste Gegenmaßnahme gegen, im rechtlichen Sinne, missbräuchliches und diskriminierendes Verhalten von Google ist. Google und, was nicht verwunderlich ist, die Kommission übergehen die Sicht der Mehrheit der Kläger, des Europäischen Parlaments und beteiligter Dritter, dass die einzige richtige Entscheidung sein muss, die Praxis der Suchmanipulation einzustellen.

Treffer mit Preiskärtchen zu versehen birgt Gefahren

Anstatt Abhilfe zu verschaffen angesichts der dominanten Marktposition von Google und der Tatsache, dass der kalifornische Internetriese alternative Angebote von Wettbewerbern benachteiligt, würde eine Annahme des Vergleichs dazu führen, dass Googles Position eher noch weiter gefestigt wird. Die Tatsache, dass die Kommission jetzt mit leeren Händen dasteht, wird Google noch stärken und etwaige zukünftige Maßnahmen erschweren. Die EU-Exekutive hat sich hiermit in eine schlechtere Ausgangslage manövriert, als wenn sie gar nichts unternommen hätte.

Sollte die Kommission die Einigung annehmen, wäre es Google weiterhin erlaubt, Suchergebnisse zu manipulieren und Links zu eigenen Produkten gegenüber den Produkten der Konkurrenz hervorzuheben, auch wenn diese relevanter für die Verbraucher wären. Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass Googles eigene Produkte besser sind aufgrund ihrer Leistung oder Relevanz für die Nutzer. Auch wenn Google verspricht, Links zu Diensten von dreien seiner Wettbewerber auf ähnliche Weise hervorzuheben wie eigene Produkte, ist dieses Verhalten weiterhin diskriminierend, da es die besten „Plätze“ für sich reserviert hat, nämlich dort, wo Verbraucher am ehesten hinklicken (links im Bildschirm für PCs und rechts für Smartphones). Dieses Klick-Verhalten haben sogenannte Eye-Tracking-Studien zur Genüge dargestellt.

Das vorgeschlagene Auktionsverfahren, um konkurrierenden Dienstleistungen einen Platz zu Beginn der Suchliste einzuräumen, ist aus Verbrauchersicht nicht akzeptabel, um Suchergebnisse anzuordnen, weil nicht Leistung oder Verbraucherrelevanz darüber entscheiden, wie das Ergebnis dargestellt wird, sondern nur die Finanzkraft der Unternehmen.

Es besteht ein reelles Risiko, dass das Auktionsverfahren zu höheren Preisen führen wird. Wenn spezialisierte Suchdienstleiter für bessere Sichtbarkeit zahlen müssen, ist es wahrscheinlich, dass sie darauf setzen werden, die Angebote mit der höchsten Marge hervorzuheben. Verbraucher würden in Zukunft, wenn sie nach einer bestimmten Kamera googeln, die teuersten Angebote an erster Stelle sehen. Treffer mit einem Preiskärtchen zu versehen, birgt generell die Gefahr, dass zahlungsschwache Anbieter ausgegrenzt werden.

Umfang und Reichweite der Nutzerdaten ist entscheidend

Außerdem wird es für innovative Anbieter in Zukunft schwerer, auf ihre Produkte aufmerksam zu machen, da es gleichsam Google überlassen sein wird, seinen Wettbewerberkreis zu bestimmen und von den handverlesenen Unternehmen nachher eine Gebühr dafür zu verlangen, mit Google zu konkurrieren. Egal wie gut und relevant solche neuen Angebote sein werden, um mit Google und den großen Wettbewerbern zu rivalisieren - sie müssen erst die finanziellen Mittel haben, um bei der Auktion um die besten Suchplätze bestehen zu können.

Herr Almunia schreibt in der F.A.Z. seiner Antwort an Springer-Chef Mathias Döpfner, dass es Aufgabe der europäischen Wettbewerbshüter sei, „Marktmachtmissbrauch im besten Interesse der Verbraucher zu bekämpfen und nicht im Interesse der Wettbewerber“. Ob die anstehende Entscheidung der Kommission im Kartellverfahren gegen den Such-Giganten den Wettbewerbern die „Furcht“ vor Google nimmt und somit in ihrem Interesse ist, müssen die betroffenen Unternehmen für sich ausmachen. Bekämpfung von Marktmissbrauch im besten Interesse der Verbraucher sieht jedenfalls anders aus.

Diese traurige Feststellung trifft umso mehr zu, als Herr Almunia sich auch dagegen ausgesprochen hat, den Zusammenhang zwischen Googles Marktmacht und dem Umgang mit unseren persönlichen Daten zu untersuchen. Eine entscheidende Komponente im Bemühen Googles, seine Dominanz in der Online-Suche zu behaupten, ist es, die Reichweite der Datenanhäufung über konzerneigene Angebote wie Gmail oder Youtube zu erweitern. Suchmaschinen können die Effektivität ihrer Ergebnisse verbessern, wenn Umfang und Reichweite der Nutzerdaten, auf welche sie Zugriff haben, zunehmen.
Kommission muss Machtfülle als Wettbewerbshüter anwenden

Aufgrund der enormen Spannbreite an Google-Produkten kann das Unternehmen die Online-Handlungen der Nutzer in einer kontinuierlicheren, umfassenderen Art und Weise aufzeichnen als je zuvor. Durch dieses beispiellose Wissen über das Verhalten der Verbraucher kann Google fast lückenlose Nutzerprofile erstellen - und entsprechende Suchergebnisse präsentieren. Googles umstrittene und zu Recht beanstandete Datenschutzbestimmung, welche diese Kombination von Nutzerdaten seiner verschiedenen Produkte zementiert hat, steht somit in einem direkten kausalen Zusammenhang mit seiner marktbeherrschenden Position und sollte von der Kommission als erschwerender Umstand in Betracht gezogen werden.

Vor einigen Jahren hat die Kommission ein Verfahren gegen den Internetriesen Microsoft eingeleitet, weil es den Nutzern seines Windows-Betriebssystems nur den hauseigenen Browser Internet Explorer angeboten hat. Die Ähnlichkeiten zwischen den beiden Fällen sind bemerkenswert: Microsoft missbrauchte seine Dominanz im Bereich der Betriebssysteme, um die Nutzung des firmeneigenen Browsers Internet Explorer anzuschieben; Googles Marktmacht im Bereich Online-Suche soll andere Firmendienstleistungen unterstützen. Hiermit hören die Ähnlichkeiten auf. Der Umgang der europäischen Kartellwächter mit den beiden Unternehmen ist diametral entgegengesetzt; im Gegensatz zu Google verpflichtete die Kommission Microsoft dazu, sein Geschäftsmodell zu ändern und konkurrierende Browser fair zu behandeln. Die Begründung dieser Ungleichbehandlung ist schleierhaft. Die Machtfülle der Kommission als Wettbewerbshüter ist umfassend. Diese nicht im Sinne der Verbraucher anzuwenden wäre fahrlässig.



Google-Debatte

Der Europäische Verbraucherverband (BEUC) vertritt vierzig nationale Konsumentenverbände gegenüber den europäischen Institutionen und spricht damit für 500 Millionen Europäer. In Gestalt von Monique Goyens, der Generaldirektorin des BEUC, greift nun erstmals der mächtigste europäische Verbraucherverband in die Google-Debatte ein. Google-Chef Eric Schmidt behauptete in diesem Feuilleton, sein Konzern nütze der Kultur, den Verlagen und dem Journalismus. Springer-Vorstand Mathias Döpfner räumte daraufhin ein, sein Verlag sei, wie viele andere, „von Google abhängig“. Der europäische Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia verkündete danach: „Ich diszipliniere Google“. Daraufhin kündigte Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) an, gegen die Auswüchse des „Informationskapitalismus“ und gegen Google notfalls kartellrechtlich vorzugehen. Frau Goyens widerspricht nun Almunia: „Die EU-Exekutive hat sich in eine schlechtere Ausgangslage manövriert, als wenn sie gar nichts unternommen hätte.“

(English Version: „A danger for the consumer“ by Monique Goyens)

Quelle: F.A.Z.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/d ... ageIndex_2


Almunia ist ja so was von einer Nutte ... !


johannes
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Re: Kann ich Kollaborateure bestrafen ?

Beitragvon johannes » 24.05.2014, 12:02

@ all

Sigmar Gabriel : Unsere politischen Konsequenzen aus der Google-Debatte

Wir haben debattiert, jetzt werden wir handeln. Das EuGH-Urteil gegen Google ist ein letzter Auslöser. Es führt uns vor Augen, dass der Informationskapitalismus die gesamte marktwirtschaftliche Ordnung zur Disposition stellt. Europa wird eine Lösung finden. Eine Ankündigung.

16.05.2014, von Sigmar Gabriel

...Die seit vergangenem Sommer als Reaktion auf Edward Snowden laufende F.A.Z.-Serie zur Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft hat sich immense Verdienste erworben um die Aufklärung dessen, was uns in diesem so genannten Neuland erwartet: technisch, ökonomisch, in unserer Konsum- und Lebenswelt, vor allem aber in unserem Anspruch auf Freiheit und Demokratie; denn genau dieser Anspruch ist durch eine neue Macht von Datenkonzernen und Geheimdiensten infrage gestellt – vor allem dann, wenn sie miteinander kooperieren.

Die Beiträge dieser Serie sind eine Sternstunde des politisch relevanten Feuilletons und haben erstmals seit langem wieder eine politische Zeitgenossenschaft begründet, in der über die existentiellste politische Frage diskutiert wird: Wie wollen wir in Zukunft gemeinsam miteinander leben ? ...

... Es gibt viele Gründe, an der Wahl zum Europäischen Parlament am 25. Mai teilzunehmen; aber diese gehört zweifelsohne zu den wichtigsten.

Nur die Europäische Union hat die Macht, die Politik zu verändern und die Spielregeln neu zu bestimmen. Das Europäische Parlament und die Kommission können den Kampf um die Selbstbehauptung der Demokratie anführen. Denn Europa kann die Größe seines Marktes nutzen, um dem, so Mathias Döpfner, brutalen „Informationskapitalismus“ die Stirn zu bieten, dessen Infrastruktur beherrscht wird von einer Handvoll amerikanischer Internetkonzerne, die als globale Trusts nicht nur das Wirtschaftsleben des 21. Jahrhunderts dominieren könnten. ...

... Und Marktwirtschaft ist für uns etwas anderes als ein „Halsabschneider-Wettbewerb“, bei dem die schier unbegrenzte Marktmacht des einen allen anderen die Bedingungen zur Marktteilnahme vorschreiben kann. ...

... Europäische Solidarität ist hier wirklich ein Machtfaktor.

Die Aufgaben der Politik

Wie stark diese Macht sein kann, hat uns schlagartig das unerwartete Urteil des Europäischen Gerichtshofs in Sachen Google vor Augen geführt: Erstmals wird der Internetgigant dazu verpflichtet, sensible Daten zu löschen. Und nicht nur das. Das Gericht stellt die Souveränität des Rechts wieder her, indem es sagt, dass Google europäische Standards nicht deshalb umgehen kann, weil es seine Daten außerhalb der EU bunkert und verarbeitet. Die Bürger Europas bekommen durch den Richterspruch die Chance, sich zu wehren gegen eine scheinbar ungreifbare Ausbeutung ihrer persönlichen Informationen. Das sollte uns Mut machen ...

Unsere Aufgabe als Politiker ist es nun, die gelungene gesellschaftliche Debatte in praktisches politisches Handeln umzusetzen. Wir haben vier fundamentale Aufgaben im Kampf um die Freiheit in der digitalen Ära.

Erstens : ...

Zweitens : ... wo in neufeudaler Selbstherrlichkeit auftretende Monopolisten sich rechtsstaatlichen Regeln entziehen und notwendige Informationen verweigern. ...

Wir streben ein IT-Sicherheitsgesetz an, das die Unternehmen und den Staat dazu verpflichtet, bessere Schutzvorkehrungen zu treffen. Es kann neue Investitionen auslösen und den Markt für Sicherheit im Internet vergrößern.

Schließlich: Wirtschaftsministerium und Bundeskartellamt prüfen, ob ein Unternehmen wie Google seine marktbeherrschende Stellung missbraucht, um durch die Beherrschung einer „essential facility“, einer wesentlichen Infrastruktur, Wettbewerber systematisch zu verdrängen. Eine Entflechtung, wie sie bei Strom- und Gasnetzen durchgesetzt wurde, muss dabei ernsthaft erwogen werden. Sie kann aber nur ultima ratio sein. Wir fassen deshalb zuerst eine kartellrechtsähnliche Regulierung von Internetplattformen ins Auge. Dreh- und Angelpunkt dabei ist das Gebot der Nichtdiskriminierung von alternativen Anbietern, die Platzhirsche innovativ herausfordern.

Drittens : ... Gewinnverlagerungen müssen begrenzt werden: Lizenzzahlungen von global aufgestellten Unternehmen an Briefkastenfirmen in Steueroasen, um ihre Gewinne dort zu konzentrieren, wo kaum oder keine Steuern anfallen, sind einzudämmen. ...

Viertens : ...


Sigmar Gabriel ist Bundesminister für Wirtschaft und Energie sowie Vorsitzender der SPD.

Quelle: F.A.Z.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/d ... ageIndex_2


Wir werden sehen, ob es mehr ist als Wahlkampfgetöse ?
(Ich bin kein Sozi ! Ich habe diesmal die Piraten gewählt - nach vielen Jahren CDU/CSU und zwischendurch aus taktischen Erwägungen zweimal FDP.)


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Re: Kann ich Kollaborateure bestrafen ?

Beitragvon johannes » 24.05.2014, 12:08

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Gabriels Botschaft : Google reagiert betroffen

Auch Innenminister de Maizière will gegen einen möglichen Machtmissbrauch des Suchmaschinengiganten vorgehen. Das Bundeskartellamt sieht rechtlichen Diskussionsbedarf. Und Google gibt sich überrascht: Reaktionen auf die Ankündigung Sigmar Gabriels

...

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/d ... 43308.html


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Re: Kann ich Kollaborateure bestrafen ?

Beitragvon johannes » 24.05.2014, 12:18

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Online-Wahlsystem : Wie man ein Land übernimmt

Allen Risiken zum Trotz: In Estland kann man online wählen. Dabei sind Manipulationen nach ersten Analysen des Systems nicht ausgeschlossen. In Deutschland ist ein Online-Wahlsystem undenkbar.

16.05.2014, von Constanze Kurz

... Nun hat ein Forscherteam unter Leitung von Professor Alex Halderman von der University of Michigan vor den Europawahlen in Estland eine detaillierte Analyse des Online-Wahlsystems vorgenommen. Das Urteil des diese Woche veröffentlichten Berichtes ist vernichtend. Das System, konzipiert vor über zehn Jahren, ist den heutigen Angriffen in keiner Weise gewachsen. Es erwies sich als auf mehreren Wegen und ganz praktisch manipulierbar, ohne dass hinterher ein Angriff erkennbar wäre. Dies ist auch die Achillesferse von digitalen Wahlen: Ein geschickter Angriff hinterlässt keine Spuren einer Manipulation.

Gefahr für die Stabilität

Die technischen Details der Angriffe sind noch nicht publiziert, die Forscher dürften damit bis nach den Wahlen warten, um sich nicht dem Vorwurf der Beschreibung einer Angriffs-Blaupause auszusetzen. Die vorab veröffentlichte Zusammenfassung reicht jedoch aus, um von einem digitalen Totalschaden zu sprechen. Die Forscher zeigten etwa, dass über ein Botnetz die Computer der Wähler so manipulierbar sind, dass ihre Stimmabgabe trotz Einsatz der estnischen E-Government-Chipkarte verändert werden kann. Sie konnten außerdem plausibel zeigen, dass die Wahlauswertungssoftware manipuliert werden kann und auch die Wahlserver angreifbar sind.


Bei einem erwarteten Stimmenanteil von über zwanzig Prozent Online-Wählern in Estland und den üblichen knappen Wahlausgängen sind diese Ergebnisse ein ernstes Sicherheitsrisiko für die staatliche Stabilität eines Nato-Landes. Es geht hier nicht mehr nur um demokratische Werte wie die korrekte und nachvollziehbare Abbildung des Wählerwillens. Das Risiko einer Übernahme der Regierung in Estland durch eine ausländische Macht per digitalen Angriff ist ganz real: Ein solches Szenario ist nicht nur im Bereich des technisch Möglichen, sondern praktisch und unentdeckt ausführbar.

In einer Zeit, in der wir dank der Snowden-Enthüllungen wissen, dass die Geheimdienste der „Five Eyes“ die Mittel für eine solche Manipulation aus der Portokasse zahlen – und wenig lässt vermuten, dass Russland ihnen nachsteht –, wird das Estland-Online-Experiment zum gefährlichen Politikum, das die Legitimität des Ergebnisses der Europawahl in Frage stellt.

Quelle: F.A.Z.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/a ... ageIndex_2


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Re: Kann ich Kollaborateure bestrafen ?

Beitragvon johannes » 24.05.2014, 12:34

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22.05.14 / 08:29

Google-Werbung bald in Thermostaten und Kühlschränken?

MOUNTAIN VIEW (IT-Times) - Der US-Internetkonzern Google könnte bald Werbung in Haushaltsgeräten wie Kühlschränken, Thermostaten und auf Uhren bringen. Dies deutet das Unternehmen jedenfalls in Unterlagen an, die bei der Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegt sind.
Darin heißt es, dass Google Werbung auf Kühlschränken, Auto-Dashboards, Thermostate, Gläser und Uhren ausliefern kann. Hintergrund der Mitteilung an die SEC war, dass Google die Umsätze, die das Unternehmen durch mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets generiert, nicht explizit in seinem Geschäftsbericht ausweist. Google begründet die Nichtausweisung damit, dass es keinen Sinn macht, die Umsätze so zu definieren, da sich der Markt für sogenannte "Smart Devices" noch entwickelt, berichtet das Wall Street Journal. Mit seinem Android-Betriebssystem kontrolliert Google bereits den Smartphone- und Tablet-Markt.

Im März stellte Google mit Android Wear zudem ein eigenes Betriebssystem für tragbare Elektronikgeräte (Wearables) vor. Darüber hinaus sieht Google offenbar große Chancen im Markt für "Smart Devices" bzw. vernetzte Geräte. ...

https://www.maxblue.de/de/maerkte-aktie ... ETR&page=3

https://www.maxblue.de/de/maerkte-aktie ... 1400756741


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Re: Kann ich Kollaborateure bestrafen ?

Beitragvon johannes » 24.05.2014, 12:38

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22.05.14 / 16:27

Sparkassen legen sich mit Google an

BERLIN (dpa-AFX) - Die deutschen Sparkassen legen sich mit dem Internet-Konzern Google an: Der Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), Georg Fahrenschon, kündigte am Donnerstag in Berlin eine "grundlegende Auseinandersetzung mit neuen Zahlungsdienstleistern wie Google" an. Auf einer "Handelsblatt"- Tagung warnte Fahrenschon, Google wachse immer stärker in eine marktbeherrschende Stellung, indem Kundendaten unterschiedlicher Bereiche miteinander verknüpft würden.

Im vermeintlich kostenlosen Zahlungsverkehr dieser neuen Anbieter seien Daten die neue Währung, sagte Fahrenschon. In der Auseinandersetzung müsse man sich insbesondere durch Datensicherheit unterscheiden: "Eine solche Leistung ist Geld wert, weil Datenschutz künftig die Sicherung von Freiheit unserer Kunden sein wird."

Google hatte bereits 2011 in den USA den Bezahldienst Google Wallet gestartet. Dabei kann mit Hilfe des NFC-Nahfunks an entsprechend ausgerüsteten Kassen-Terminals kontaktlos über ein Smartphone bezahlt werden. Laut US-Medienberichten blieb die Ausbreitung des Dienstes bisher eher überschaubar./sl/DP/jha

https://www.maxblue.de/de/maerkte-aktie ... 1400768870


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Re: Kann ich Kollaborateure bestrafen ?

Beitragvon johannes » 24.05.2014, 13:04

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"... Mit einem seiner Zukunftsprojekte eckt der Konzern allerdings selbst im technikbegeisterten
San Francisco an : Stolze Besitzer von Google Glass, der smarten Brille mit integrierter Kamera und
Sprachsteuerung, werden auf der Straße von Passanten beschimpft, die sich nicht filmen lassen wollen.
Und der Besucherin einer Punkbar wurde die Brille gleich von der Nase gerissen. Die Begründung
der Angreifer stellte die Google-Glas-Trägerin in einem Video auf der Google-Plattform Youtube online :
´Ihr tötet die Stadt !´ "

Handelsblatt v. 16.05.2014 ,"Vorstoß in die reale Welt"


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Re: Kann ich Kollaborateure bestrafen ?

Beitragvon udo » 24.05.2014, 19:36

@johannes,

danke für die Infos. Da kann einem ja Angst und Bange werden.

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