Goodbye Deutschland

Alles, was nicht direkt mit rambus zu tun hat.

Goodbye Deutschland

Beitragvon lucky » 28.09.2012, 22:21

@ udo

Also Kolumbien war auch bei mir nie auf der Rechnung. Dass ich hier gelandet bin, hab ich meiner Spanischlehrerin zu verdanken ;)
Kolumbien kennt man in D ja nur wegen des Koks und der FARC. :) Ursprünglich, nachdem Urugay "gegessen" war, hatte ich erstmal Panama im Visier. Schöne Ecken gibt es fast überall, wenn man danach sucht. Es kommt darauf an, was man will und vor allen Dingen, wieviel man ausgeben kann. Entscheidend für mich sind in erster Linie das Klima und die Lebenshaltungskosten gewesen. Kapstadt mit Umgbung ist natürlich unschlagbar, hat aber, wie so vieles andere auch, seine Haken.

Hier in Kolumbien (wie auch in anderen Ländern in Äquatornähe) hat man den riesigen Vorteil, dass man jederzeit, wenn's einem zu warm oder zu kalt wird, in eine andere Klimazone wechseln kann. Wir zB leben auf einer Finca 25 km von Cali entfernt (eine gute Stunde Fahrtzeit im Geländewagen). Hier in 1700m Höhe haben wir das ganze Jahr Temperaturen zwischen 18 und 26 Grad. In Cali selbst (1000m) hat man etwa 8-10 Grad mehr, an der Pazifikküste ist es nochmals wärmer, für mich allerdings zum leben deutlich zu warm.

Die Finca selbst, solides Gebäude, 4 ha Land mit Quelle und von zwei Bächen durchflossen, hab ich zu einem Preis bekommen, für den ich in D nichtmal ein Einzimmerapartment bekommen hätte.... Seit einer Woche haben wir auch noch eine schnelle Internetverbindung. Das war eigentlich das Einzige, was mir wirklich gefehlt hat. Internet nur über Surfstick, bei dem die Verbindung extrem langsam ist und ständig abbricht, da braucht man wirklich Nerven. Dieses Problem ist jetzt aber mit "Long Distance WIFI" gelöst.

Gruß aus Kolumbien
lucky

PS: für die "Berechnungen" ob es reichen könnte, ist dieser "retirement calculator" sehr hilfreich. http://www.firecalc.com/
Auch dieses Video könnte dich interessieren: http://www.youtube.com/watch?v=6l5HXLWBFqo
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Re: Goodbye Deutschland

Beitragvon millegracia » 28.09.2012, 23:26

habe mich mit 55 fuer die europaeische Loesung entschieden und bin seit ca. 3 Jahren auf Gran Canaria;
ziemlich abseits vom Tourismus.
Auch hier sind die LHK wesentlich geringer als in D-Land.

Und ausserdem gibt es hier jedes FC-Spiel ueber Sky, lieber Udo ( 2:1 gegen Paderborn).

Lucky, Ville und alle: ¿ bei welchem Kurs wuerdet ihr Rambus verkaufen ?

Gruss bei aktuell 24 Grad

mille
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Re: Goodbye Deutschland

Beitragvon udo » 30.09.2012, 20:13

Das für einen persönlich richtige Land zu finden ist schon schwierig. Die europäische Version mit Gran Canaria hätte ich für zu teuer gehalten, obwohl das Klima dort überragend ist. Na ja, meine Frau schaut sich jetzt mal die Immobilienpreise an. Der Vorteil hierbei liegt ganz klar in den kurzen Wegen zurück nach Germany, wenn es denn erforderlich sein sollte und vielleicht hilft die Schuldenkrise ja auch mit, dass Immobilien in Spanien günstiger werden, wer weiß.

Südamerika gefällt mir von der Mentalität auch sehr gut, allerdings ist die Motivation noch eine Sprache zu lernen bei mir nicht so groß. Wenn ich mal perfekt ( also so, dass man auch Juristen Englisch versteht) Englisch sprechen könnte, dann wäre ich schon zufrieden. Über Panama haben wir im TV mal einen interessanten und positiven Beitrag gesehen. Da würde mich mal deine Meinung interessieren Lucky. Ja und zu Kolumbien fällt mir neben Drogenkartellen nur ein verrückter, aber äußerst sympathischer Torhüter namens Faryd Mondragon ein. Der hatte in Köln Kultstatus.

Bis jetzt ist Südafrika der Favorit, man spricht Englisch, Klima ist fantastisch und wirtschaftlich und politisch sollte es das stabilste Land auf dem Kontinent sein. Auch wenn der jetzige Präsident Zuma sehr gewöhnungsbedürftig, zumindest für eine Europäer, ist. Man stelle sich vor Angela Merkel würde sagen, ich habe mit einem Aidskranken geschlafen und damit ich mich nicht anstecke gehe ich jetzt gründlich Duschen. Das hat er wirklich in einem Interview gesagt, Wahnsinn.

Lucky, was hältst du denn von Costa Rica? Geringe Kriminalität, wunderbare Landschaft, politische Stabilität. . . .

Ja und dann ist da noch die Sache mit dem lieben Geld. Wir sind jetzt 44, meine Frau ist selbständig als Naturkosmetikerin und ich habe mich als Ingenieur (wobei ich heute leider nur noch sehr wenig mit Technik zu tun habe) entsprechend über die Jahre in eine guten Job gearbeitet. Übrigens von der LED Front gibt es von GE immer noch nichts überzeugendes, aber das gehört hier ja nicht hin. Parallel hat man Verpflichtungen (Hauskauf) übernommen und, wie schon geschrieben fehlt uns noch der entscheidende Punkt, den Schritt des Auswanderns zu wagen. Wir werden es definitiv tun, die Frage ist nur wohin und wann und es wird nicht bis zur nächsten Meisterschaft des FC dauern (dann müsste ich ja für immer in D bleiben;-)).

Ich denke auch das es wichtig ist mit dem nötigen Kleingeld ausgestattet zu sein und ich glaube das kann man am besten immer noch in Deutschland verdienen. Die Frage ist nur, wieviel braucht man wirklich. Die Strategie ist ein ausgewogenes Depot aufzubauen, ich hätte da an " die langweiligen Dividendentitel" gedacht mit im Schnitt 5% p.a. Es wären dann bei 500.000 € ca. 25.000 € p.a. zum ausgeben, wenn es in dem Land keine Steuer auf Kapitalerträge gäbe. Da mir das aber etwas dürftig erscheint und auch diese Summe noch nicht erreicht ist, sind wir also weiter in der Mühle und versuchen bis zum Tag X soviel, wie möglich an Rücklagen zu schaffen.

Rambus hat mir da wirklich bisher sensationell bei geholfen.

Wie habt Ihr das denn geregelt ?

Kapitalerträge Aktien, Vermietung oder arbeitet Ihr zusätzlich ?

Viele Grüße aus Köln mit ca. 12 Grad.

Udo
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Re: Goodbye Deutschland

Beitragvon udo » 30.09.2012, 20:18

@mille

Ich bin leider erst ab 11€ wieder im Plus. Bis dahin wollte ich eigentlich warten, wobei ich mich manchmal Frage, ob ich nicht mit den "langweiligen" Dividendentiteln besser fahre, aber die sind ja nicht so spannend.

Gruß Udo
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Re: Goodbye Deutschland

Beitragvon millegracia » 02.10.2012, 11:18

@udo

" Die europäische Version mit Gran Canaria hätte ich für zu teuer gehalten."


In Gran Canaria laesst es sich wunderbar und billig leben. Hier einige Beispiele:

Benzin: (E5 also 95 Octan ist in den letzten 12 Monaten um ca. 20% auf momentan 1,16€ gestiegen
Heizung: gibt es hier nicht
Wasser: 1,88 €/m3; Abwasserkosten gibt es hier nicht
Strom: wurde in den letzten 12 Monaten von 10 auf 18 cent pro kWh incl. Steuer erhoeht
GEZ: bibt es hier nicht
Autosteuer/TUEV/Versicherung fuer Kleinwagen: 50€/35€/220€
Tel.: mit einer spez. Karte saubillig
Bier: 0,2L San Miguel 1,00€; Gaffelkoelsch 1,50€
Tapas fuer 2 Personen: 12€
Die Immobilienpreise gehen runter: ein Apartement fuer 2 Personen mit grosser Terasse und Meerblick 100.000 bis 125.000€; schoene Fincas gibt es so ab 250.000€.

mille
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Re: Goodbye Deutschland

Beitragvon udo » 02.10.2012, 12:28

@mille

mit dem Kölsch hast du mich natürlich ;-)

Das hätte ich nicht gedacht. Die Immobilien im Internet waren immer noch Super teuer. Hängt natürlich auch von der Lage ab.
Sind die Preise im Zuge der Schuldenmrise so gesunken, oder wie sind da deine Erfahrungen ?


Hast du eine Immobie gekauft oder gemietet ?

Gruß Udo
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Re: Goodbye Deutschland

Beitragvon millegracia » 02.10.2012, 13:06

@ udo

viele Spanier sind ueberschuldet und muessen ihre Immobilien abstossen; man erwartet hier weitere Preissenkungen. Ich wohne hier abseits vom Massentourismus, aber trotzdem direkt am Meer. Diese Bucht war frueher Neckerman total und ist jetzt fast rein privat. So etwas zu finden, ist natuerlich fuer einen outsider schwierig bis unmoeglich.

Neubauten sind hier natuerlich schweineteuer. Ich habe hier 2 eigene Apartements; das 2. habe ich im Februar gekauft; das war jedoch ein Gluecksfall. Das Apartement stand kurz vor der Zwangsversteigerung und da habe ich fuer 74.000€ zugegriffen. Damit hat sich zwar mein Rambus-Aktienbestand reduziert, jedoch habe bei diesem Kauf ca. 30.000€ verdient.

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Re: Goodbye Deutschland

Beitragvon lucky » 02.10.2012, 18:13

@ udo
Südamerika gefällt mir von der Mentalität auch sehr gut, allerdings ist die Motivation noch eine Sprache zu lernen bei mir nicht so groß.

O.K., das mit der Sprache ist ein Argument. Ich habe auch erst vor 6 Jahren damit begonnen Spanisch zu lernen. Meine Motivation Deutschland zu verlassen war allerdings so groß, dass ich mich mit Ende 40 da durchgebissen habe, obwohl ich leider auch nicht sprachbegabt bin. Hast du dich mal näher mit einer Aufenthaltsgenehmigung für Südafrika befasst? Auch das ist nicht mehr so ganz einfach. Als ich mich näher damit befasst hatte, musste man entweder ein Vermögen von mindesten 8 Mio Rand mitbringen (importieren) oder mindestens 8 Schwarzen Arbeit geben. Wie es heute ist, weiss ich nicht.

Costa Rica kenne ich persönlich nicht. Ursprünglich hatte ich mir nur Länder auf der Südhalbkugel ausgesucht. (Panama kam erst später dazu. http://retirementwave.com/ ) Aus einem besonderen Grund, der vielen etwas verrückt klingt. Bei einem Atomkrieg, der, wenn er stattfinden sollte, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf der Nordhalbkugel ausgetragen würde, wäre der radioaktive Fall-out auf die Nordhalbkugel begrenzt, da sich die Atmosphären der Nord- und Südhalbkugel so gut wie nicht vermischen. Ich gebe zu, es klingt leicht paranoid...

Die spanischen Inseln sind sicher eine tolle Sache, wenn man über das nötige Geld verfügt. Nur eine Wohnung/Apartment ohne gewissen Abstand zum Nachbarn, kam für mich nicht in Frage. Und für eine Finca 250.000 Euro oder sogar mehr hätte ich sowieso nicht ausgeben wollen. Immobilien sind, wie der Name schon sagt, nicht mobil und können nicht wie ein Aktien-Depot irgendwohin transferiert werden. Auch hier spielt wohl bei mir eine gewisse Paranoia ein Rolle. Bei einem (sehr wahrscheinlichen) Eurocrash werden die, die Vermögen haben, zur Kasse gebeten werden. Zwangsabgaben/-anleihen sind jedenfalls schon im Gespräch. Und wenn etwas im Gespäch ist, dient es meist nur dazu, den (doofen) Michel schon mal darauf vorzubereiten...
Die Schuldenkrise im Euro-Raum hat die Debatte über eine stärkere Belastung der Vermögenden zum Stopfen der Löcher in den öffentlichen Kassen wiederaufleben lassen. Wenn die Reichen das Kreditbedürfnis der Euro-Staaten nicht freiwillig finanzieren, dann muss man sie eben zwingen - nach dieser Logik hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) eine Zwangsanleihe oder eine Zwangsabgabe vorgeschlagen. Mit einem Satz von 10 Prozent könnte man in Deutschland gut 9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts einnehmen, also rund 230 Milliarden Euro, prognostiziert es in seinem neuesten Wochenbericht.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 17200.html
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Re: Goodbye Deutschland

Beitragvon lucky » 03.10.2012, 15:44

@ udo
Wieviel "Kleingeld" wirklich nötig ist um aus der Mühle aussteigen zu können, kannst du dir nur selbst beantworten. Es kommt eben darauf an, wieviel du ausgeben willst/musst, welches Sicherheitsbedürfnis du hast (100%-ige Sicherheit wirst du nie haben), welchen Lebensstandard du erwartest etc.
Was für den einen wichtig ist, kann für den anderen nebensächlich oder gar unnötig sein.
Die größte Unbekannte in der ganzen Rechnung ist ja, für wie lange es reichen muss, oder ob man vielleicht sogar etwas vererben will.

Was das Finanzielle angeht, so mache ich es folgendermassen:
Folgende (eher negative) Annahmen:
    1. Ich erwirtschafte mit meinen Anlagen "nur" den Inflationsausgleich
    2. spätere Rentenzahlungen erfolgen nicht
    3. Lebenserwartung setzte ich mit weiteren 30 Jahren an.
Meine Rechnung sieht jetzt so aus:
Pro Monat kann ich 1/360 (30 Jahre x 12 Monate) meines Depots ausgeben. Einmal im Monat, wenn ich Geld brauche, mache ich "Kassensturz" und liquidiere maximal 1/360 meines Depots. In guten Zeiten habe ich dann mehr, in schlechten eben weniger. Jedenfalls könnte ich auch mit der Hälfte oder noch weniger mich hier über Wasser halten, ohne größere Einschnitte. Lediglich die Reisen hier in Südamerika würden erstmal flach fallen.

Auf der Finca bin ich gerade dabei 1000 "Cedros" anzupflanzen. In 25-30 Jahren bringt so eine "Cedro" (Cedrela odorata http://de.wikipedia.org/wiki/Westindische_Zedrele) gut 300 - 500 € (schöne Exemplare sogar mehr). Hier ist das Klima optimal für diese gefährdete Baumart. Sollten es auch (nach heutiger Kaufkraft) nur 100€ sein sein, so ist das trotzdem ein willkommenes Zubrot, sollte mein Depot sich bis dahin weitgehend entleert haben.

Zusätzlich bin ich noch an einer kleinen Firma hier in Kolumbien beteiligt, die mir zwar (bisher jedenfalls) keinen Gewinn bringt, für mich aber die Krankenversicherung bezahlt.

Klar, für "Schicksalsschläge" bin ich nicht abgesichert. 100%-ige Sicherheit gibt es aber auch in Europa nicht. Zum Geldverdienen ist Deutschland in Ordnung. Ich wollte auch nicht darauf angewiesen sein mein Geld hier in Kolumbien zu verdienen.
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Re: Goodbye Deutschland

Beitragvon udo » 03.10.2012, 17:45

Hallo Lucky,

Das klingt so, als ob du das schon machst was ich mir immer so vorgestellt habe.

In SA brauchst du immer noch 750 T€ oder du musst 5 SA einen Job als Unternehmer geben oder eine Company stellt dich ein. Die meisten machen das als Betreiber eines B&B. Dafür musst du für vernünftige Objekte aber ne Menge Kohle investieren. Da wir das nicht wirklich wollen, sondiere ich im Moment recht halbherzig mit meinem verletzten Knie zusammen den Arbeitsmarkt in SA.

Mit dem Depot habe ich immer so kalkuliert, das es so 5% p.a. bringen sollte, ohne den Kapitalgrundstock auf zu zehren. Leider wird dadurch die erforderliche Summe nicht kleiner und das Rambus hierbei hilft kann ich mir ja auch langsam abschminken.

Wenn ich 65 bin, das sind noch 21 Jahre, dann kämen noch Einnahmen aus Betriebsrente und mit 67 dann die gesetzliche Rente (wenn die Pleite BRD, dass dann noch bezahlen kann. Aber vielleicht hat die Politik mt der EZB dann so viel Geld gedruckt, dass der Euro nichts mehr Wert ist.) hinzu. Nur hatte ich absolut nicht vor so lange zu arbeiten. Anfang, spätestens Mitte 50 sollte eigentlich Schluss mit dem sicheren Job sein.

In die Produktion von NaWaRo (nachwachsende Rohstoffe) einzusteigen könnte ich mir auch vorstellen. Ich habe schon überlegt eine Plantage für die Produktion von Biodiesel mit Jatropha oder Energieplanzen auf zu ziehen, aber das sind bisher nur lose Ideen. Irgendwie lässt mich der Gedanke nicht los, dass es Orte auf der Welt gibt, die regenerative Ressourcen im Überfluss besitzen, welche aber nicht ansatzweise genutzt werden.

Also Lucky, das mit den Bäumen finde ich echt cool. Viel Erfolg dabei.

Gruß Udo
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Re: Goodbye Deutschland

Beitragvon Ville » 04.10.2012, 00:14

millegracia hat geschrieben:Lucky, Ville und alle: ¿ bei welchem Kurs wuerdet ihr Rambus verkaufen ?


Entschuldigt bitte, dass ich mich hier kaum noch beteilige. Zu unbedeutend ist mein Bestand an Rambus geworden und -obwohl ich dummerweise nicht reduziert habe- juckt es mich nicht mehr so sehr, da ich mit anderen Aktien genug Geld gemacht habe und hoffentlich weiter mache. Ich habe meine x-bagger da gehabt, wo ich sie nicht vermutet hatte.

Zum Thema Auswandern kann ich nicht viel beitragen. Ich bin zu sehr mit Deutschland verwurzelt, dass das für mich aktuell nicht in Frage kommt. Ich habe hier eine Familie mit Kindern, ein Haus gebaut und einen Job, der okay ist. Mich zieht es, ausser im Urlaub, nicht weg. Ich schätze die rechtliche Sicherheit in D, die medizinische Versorgung und einiges mehr. Vieles liegt natürlich im Argen, aber Vor- und Nachteile gibts überall. Dennoch kann ich euch verstehen und bewundere auch den Mut von Lucky solch einen Schritt gewagt zu haben.

Mille, zu deiner Frage: ich würde wohl bei ca. 11 Euro werfen. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass wir das wiedersehen. An eine rosige Zukunft von Rambus glaube ich nicht mehr.

Mein Ziel ist übrigens die finanzielle Unabhängigkeit in D zu erreichen - bei normalem Lebensstandard. Zur Rente sind es bei mir noch mehr als 25 Jahre und ich würde es als Erfolg ansehen, wenn ich es schaffen würde mit 55 nicht mehr arbeiten zu müssen. Wenn es so weiter geht, könnte das sogar klappen.
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